Die Taskforce, die am vergangenen Donnerstag in einem Spitzengespräch zwischen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Vertretern der deutschen Luftfahrt zu möglichen Konsequenzen aus dem Germanwings-Unglück vereinbart wurde, hat in Berlin ihre Arbeit aufgenommen. Die Ergebnisse aus ihrer Arbeit sollen helfen, die richtigen Schlüsse aus dem womöglich mit Vorsatz des Piloten verursachten Absturz und Vorbereitungen für die Sicherheit in der Luftfahrt zu ziehen. Die Ergebnisse sollen in die Diskussionen auf europäischer und internationaler Ebene einfließen, also bei EASA, ICAO und IATA.
Die Taskforce arbeitet vertraulich, die Ergebnisse werden über den BDL bekannt gegeben.
Die Fachberatungen der Taskforce zu diesen Themenbereichen werden in der nächsten Woche beginnen; am Donnerstag , 16. April 2015 zum Themenkomplex 1, sowie am Montag, 20. April 2015, zum Themenkomplex 2. Weitere Fachberatungen sollen folgen.
Matthias von Randow, der als BDL-Hauptgeschäftsführer die Beratungen leitet, sagte nach der ersten Sitzung: "Im Interesse der Sicherheit werden wir alle Handlungsoptionen sorgfältig und umfassend untersuchen, um Vor- und Nachteile von Veränderungen abwägen zu können." Randow wies darauf hin, dass die Ergebnisse der Expertenberatungen nicht in nationalen Alleingängen umgesetzt werden können.