Die beiden Verkehrsflughäfen unter dem Dach der Mitteldeutschen Flughafen AG, Leipzig/Halle und Dresden, zählten im ersten Quartal insgesamt 686.388 Fluggäste. Das Passagieraufkommen an beiden Airports lag damit 0,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Ursächlich hierfür sind mehrere Streiks der Pilotengewerkschaft Cockpit sowie des Sicherheitspersonals an anderen deutschen Flughäfen. Die Zahl der Flugbewegungen an beiden Flughäfen stieg um 4,4 Prozent auf 21.224 Starts und Landungen.
Das Frachtaufkommen am Flughafen Leipzig/Halle erzielte 2014 zum zehnten Mal in Folge einen Höchstwert und auch 2015 setzt sich das deutliche Wachstum weiter fort. Von Januar bis März stieg der Frachtumschlag im Vergleich zum Vorjahr um 8,4 Prozent auf rund 233.637 Tonnen und lag damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Im März konnte zudem mit 83.846 Tonnen ein neuer Rekordmonat verzeichnet werden.
Am Flughafen Dresden lag das Passagieraufkommen im ersten Quartal mit 305.759 Fluggästen ebenfalls streikbedingt 0,6 Prozent unter dem Vorjahreswert, der 307.524 Passagiere auswies. In den ersten drei Monaten konnten auf Grund diverser Arbeitskampfmaßnahmen rund 5.200 Passagiere ihren Flug ab und nach Dresden nicht antreten. In Folge dessen wurde der bis Februar zu verzeichnende Aufwärtstrend vorerst gestoppt. Deutliche Zuwächse verzeichnet die Zahl der Flugbewegungen, die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,2 Prozent auf 6.520 Starts und Landungen stieg.
"Die an sich positive Passagierentwicklung an unseren Flughäfen ist im ersten Quartal durch nicht weniger als fünf Streiks in Mitleidenschaft gezogen worden. Dadurch wurde das Wachstum an beiden Standorten vorläufig ausgebremst", erklärt Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG. Mit Blick auf die anhaltenden Zuwächse beim Frachtaufkommen am Flughafen Leipzig/Halle betont Kopp: "Das nachhaltige Wachstum im elften Jahr in Folge unterstreicht die herausragende Rolle des Flughafens Leipzig/Halle als eines der am dynamischsten wachsenden Frachtdrehkreuze Europas. Von dieser positiven Entwicklung profitiert die gesamte Wirtschafts- und Logistikregion Mitteldeutschland."