Dazu erklärte Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV: "Für die deutschen Flughäfen ist das Karlsruher Urteil eine schlechte Nachricht. Die Hoffnung, dass mit der heutigen Entscheidung auf juristischem Weg eine hausgemachte, milliardenschwere Zusatzbelastung von den Schultern der deutschen Airlines und Flughäfen genommen wird, hat sich damit zerschlagen". Zahlen, die dem Flughafenverband ADV vorliegen, belegen die wettbewerbsverzerrende Wirkung der Luftverkehrsteuer, die zulasten der deutschen Flughäfen und Airlines geht.
Lufthansa CityLine und Bombardier Commercial Aircraft haben eine neue Technikpartnerschaft vereinbart. Die Airline ist ab sofort neue "Approved Service Facility" (ASF) für die Bombardier-Flugzeugtypen CRJ 700 und CRJ 900. Als offizieller Wartungspartner kann Lufthansa CityLine sämtliche Wartungs- und Überholungsarbeiten im Auftrag von Bombardier anbieten und am Technikstandort Köln durchführen.
Das Karlsruher Urteil entfacht die Diskussion um die Luftverkehrsteuer erneut. "Die zentrale Frage ist ja nicht, ob Herr Schäuble nach der Verfassung eine Milliarde Euro pro Jahr kassieren darf, sondern welchen Schaden diese Steuer für unsere Wirtschaft anrichtet", erklärte Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL). Das Gericht hatte auch die Zielsetzung von Steuereinnahmen erwähnt. Dagegen mache die Luftverkehrsteuer die deutschen Fluggesellschaften flügellahm, so der BDL.
GE Aviation hat Lufthansa Technik AERO Alzey (LTAA) zu einem "Authorized Service Center" für die GE-Motoren der CF34-Reihe ernannt, die an Bombardier Challenger- und Embraer Lineage-Flugzeugen eingesetzt werden. Das Abkommen gestattet der LTAA ein breites Spektrum an Dienstleistungen für die CF34-Muster: Inspektionen bei der Triebwerkswartung, sowie Ausbau und Austausch von Motoren und Triebwerkskomponenten wie auch Reparaturen und Überholungen.
Ryanair, Europas größte Low-Cost Airline, hat heute seine Passagier- und Auslastungsstatistik für Oktober 2014 bekannt gegeben. Demnach stiegen die Passagierzahlen um 400.000 auf 8,4 Millionen Kunden, ein Plus von fünf Prozent. Die Auslastung stieg um volle sechs Prozent von 83 Prozent auf 89 Prozent und das jährliche Passagieraufkommen stieg um vier Prozent auf 84,2 Millionen.
Die Geschäftsführung des Flughafens Paderborn/Lippstadt informierte jetzt Landräte, Vorsitzende der Fraktionen aus den politischen Gremien der Gesellschafter sowie weitere Vertreter der Anteilseigner über die aktuelle Lage des Flughafens, dessen Perspektiven und den zukünftigen Finanzierungsbedarf. Airport-Geschäftsführer Dr. Marc Cezanne führte aus, dass die Passagierzahlen im zweiten Halbjahr 2014 nach Jahren des Rückgangs erstmals wieder über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum liegen werden.
Die Fraport AG setzt das bewährte Berufsvorbereitungsprogramm "Startklar" dauerhaft fort. Im November 2012 war das Programm zur Förderung der Ausbildungsreife ins Leben gerufen und zunächst für drei Jahre angesetzt worden. Die steigenden Erfolgsquoten gaben allerdings Anlass zum Umdenken: Dank "Startklar" konnte Fraport freie Ausbildungsplätze mit passenden Bewerbern besetzen und so dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Deshalb fasste der Vorstand nun den Entschluss, das Programm auf unbestimmte Zeit fortzusetzen.
Wirtschaftskammer und Gewerkschaft haben gestern den fertig textierten Konzern-Kollektivvertrag für die rund 3.200 Bord-Mitarbeiter von Austrian Airlines unterschrieben. Damit ist die Verhandlungslösung auch formal paktiert. Geschäftsführung und Betriebsrat Bord der Tyrolean Airways hatten sich Anfang Oktober auf Eckpunkte für einen neuen Konzern-Kollektivvertrag geeinigt. Der neue Konzern-Kollektivvertrag soll bereits ab 01.Dezember 2014 für die rund 900 Piloten und 2.300 Flugbegleiter gelten.
Die Deutsche Lufthansa AG hält nach einem schwierigen dritten Quartal und trotz einer Ergebnisbelastung in Höhe von insgesamt 170 Millionen Euro durch Streiks an ihrem Gewinnziel für 2014 fest. Rund eine Milliarde Euro operativen Gewinn will der Konzern im Gesamtjahr erzielen. Darin nicht enthalten sind Belastungen aus möglichen weiteren Streiks im Jahresverlauf. Die Prognose wird untermauert von einem guten Ergebnis zum Ende des dritten Quartals. Rund 849 Millionen Euro operativen Gewinn erwirtschaftete der Konzern von Januar bis September, 186 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum.
Seit 2014 bietet der Lieferdienst "Liefery" seinen Kunden den Service, in spätestens 90 Minuten das Bestellte in der Hand zu halten – ob Mode und Lebensmittel für Privatkunden oder fehlende Bohrer und Schrauben für Baustellenbetreiber. Den Lieferort bestimmt der Kunde. Wer die Lieferung erst später wünscht, definiert ein 60-minütiges Zeitfenster. "Liefery ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Lufthansa mit Innovation am Rande ihres Kerngeschäftes in neuen Marktsegmenten wachsen kann. Damit schaffen wir positive Impulse, auch für unser Kerngeschäft – hier Cargo und Logistik – und Wert für unsere Shareholder", sagte Sadiq Gillani, Leiter Konzernstrategie der Lufthansa Group.
Die Fraport AG nutzt die aktuell günstigen Bedingungen am Kapitalmarkt und sichert sich durch eine Schuldscheinemission langfristige Finanzmittel. Das Schuldscheindarlehen hat eine siebenjährige Laufzeit und einen Kupon von 1,436 Prozent. Die Emission wurde von einem Bankenkonsortium, bestehend aus Bayerischer Landesbank, DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Landesbank Hessen-Thüringen sowie HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, begleitet. Das Volumen war ursprünglich auf 200 Millionen Euro festgelegt worden, aufgrund der mehr als dreifachen Überzeichnung wurde das Orderbuch bereits eine Woche nach Bekanntgabe vorzeitig geschlossen.
Austrian Airlines hat in den neun Monaten des laufenden Jahres 2014 ein operatives Ergebnis von minus sieben Millionen Euro erwirtschaftet. Der starke Rückgang des Ergebnisses im Vergleich zum Vorjahr (Januar bis September 2013: 19 Millionen Euro) steht vor allem im Zusammenhang mit Einmaleffekten aus der bilanziellen Berücksichtigung von Abfertigungszahlungen für das Flugbetriebspersonal der Tyrolean Airways. Bekanntlich wurde mit dem Betriebsrat Bord eine grundsätzliche Einigung über einen neuen Kollektivvertrag erzielt.