Genauso wie im Straßenverkehr gibt es auch im Luftverkehr Regeln. Die aktuelle Novelle der Luftverkehrsregeln in Österreich dient einerseits dazu, Anflugverfahren auf Verkehrsflughäfen noch sicherer zu gestalten, und setzt andererseits neue Vorgaben der EU (SERA – Standardized European Rules of the Air) um. Luftverkehrsregeln (LVR) sind dazu da, das Miteinander von so verschiedenen Luftverkehrsteilnehmern wie Paragleitern, Fallschirmspringern, Segelfliegern und großen Linienmaschinen sicher zu gestalten. Die Novellierung der Luftverkehrsregeln erfolgte durch das österreichische Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), die wichtigsten Stakeholder waren im Rahmen von Arbeitsgruppen eingebunden.
Ein Propellerflugzeug des Typs Fokker 27 der Lowtax Air, besetzt mit 50 Passagieren und vier Besatzungsmitgliedern, verfehlt im dichten Nebel die Landebahn 24 und landet auf dem Rollweg D. Unmittelbar danach kommt das Flugzeug vom Rollweg ab, durchquert eine Grünfläche und kommt in einer Böschung zum Stehen: Das war das Szenario einer Übung am Köln Bonn Airport.
Die Heli Aviation-Flugschule in Augsburg legt den neuen Ausbildungsplan rund um das Thema Hubschrauber aus. Er reicht von Pilotenausbildungen für angehende Hubschrauberpiloten (PPL und CPL) über Fluglehrerausbildungen, Ausbildungen für Luftfahrtbesatzungen und Bodenpersonal bis hin zu speziellen Mission Trainings. Speziell bei Heli Aviation gibt es die Ausbildung zum Hubschrauberpilot PPL(H) auch als reine Wochenendlehrgänge an.
Das winterliche Wetter wird voraussichtlich nicht mehr lang auf sich warten lassen. Unabhängig davon, wann der Wintereinbruch tatsächlich kommt, die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH und ihre Partner haben sich erneut bestmöglich auf den anstehenden Winter vorbereitet. Unter anderem wurden in diesem Jahr vier neue Fahrzeuge für die Pistenkolonne angeschafft.
Passage-Airlines müssen am Köln Bonn Airport zukünftig deutlich mehr Gebühren bezahlen, wenn ihre Maschinen nachts starten oder landen. Das sieht die neue Gebührenordnung des Flughafens vor, die Anfang April 2015 in Kraft treten soll und beim NRW-Verkehrsministerium zur Genehmigung eingereicht worden ist. Nach der neuen Gebührenordnung steigt das vom Flugzeugtyp abhängige fixe Landeentgelt deutlich an, so dass insbesondere Passagier-Fluggesellschaften für Flüge zwischen 22:00 und 06:00 Uhr stärker zur Kasse gebeten werden.
Gestern wurde der Leonberger Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung zu seinem 1.000. Einsatz in diesem Jahr alarmiert. Ein Mann hatte in Schlechtbach im Rems-Murr-Kreis über Herzprobleme geklagt. Die Leitstelle Rems-Murr alarmierte "Christoph 41" – so der Funkrufname des rot-weißen Hubschraubers – um 15:54 Uhr, keine zwei Minuten später war die Besatzung in der Luft und auf dem Weg nach Osten. Vor Ort übernahmen der Hubschraubernotarzt und der Rettungsassistent den Patienten von der Besatzung eines Rettungswagens. Dieser zeigte deutliche Anzeichen eines lebensbedrohenden Herzinfarkts.
Über einen Computer steuert das Instruktorenteam die klinischen Symptome bei den Patientensimulatoren ein. Kameras filmen die jeweils ca. 15-20 minütigen Simulatorsequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven und verschiedene Mikrofone nehmen die Kommunikation im Team auf. Der "Patient" atmet schwer, sein Röcheln ist unüberhörbar. Dann setzt auch noch sein Herz aus. Jetzt müssen Notarzt und Rettungsassistent schnell reagieren. Es geht um Menschenleben, jeder Handgriff muss sitzen: Wiederbelebungsmaßnahmen, Infusionen verabreichen, intubieren. In diesem Fall handelte es sich glücklicherweise nicht um einen richtigen Patienten, sondern um eine mobile High-Tech-Puppe
Die Flughafen München GmbH (FMG) wurde in der Münchner BMW Welt für ihr erfolgreiches Engagement bei der Reduzierung klimarelevanter Emissionen ausgezeichnet. Bereits ein Jahr nach ihrem erfolgreichen Debut beim CDP (Carbon Disclosure Projekt) gelang der Sprung in den Carbon Performance Leadership Index (CPLI) – der "Champions-League" international renommierter Unternehmen, die sich für einen effektiven Klimaschutz einsetzen. Damit ist die FMG der einzige Flughafenbetreiber weltweit in dieser Spitzenklasse.
Am 14. Oktober 2014 wurde am Flughafen Zürich der erste Anflug mit Hilfe des Präzisionsanflugsystems GBAS (Ground Based Augmentation System) von einem Airbus 320 der Swiss durchgeführt. Das neue Anflugverfahren ermöglicht ab sofort einen GPS-Anflug auf die Piste 14 auch bei tiefliegenden Wolken oder bei schlechter Sicht. Bereits seit März 2011 kann der Flughafen Zürich mittels satellitengestützter GPS-Technologie angeflogen werden. Das moderne Anflugverfahren leitet die Flugzeuge von Norden auf die Piste 14.
Das geltende Betriebsreglement (umgangssprachlich: "vorläufiges Betriebsreglement") für den Flughafen Zürich wurde nach dem Bundesgerichtsurteil vom 22. Dezember 2010 auf den 30. Juni 2011 in Kraft gesetzt. Das Objektblatt Flughafen Zürich des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) und die Sicherheitsüberprüfung erfordern eine Anpassung dieses Betriebsreglements. Deshalb hat die Flughafen Zürich AG im Oktober 2013 ein entsprechendes Gesuch beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) eingereicht.
Das Instrumentenlandesystem (ILS) der Centerbahn (Westwetterlage) und der Landebahn Nordwest (Ostwetterlage) des Flughafens Frankfurt wird auf seine Genauigkeit hin vermessen. Als Vermessungsflugzeug kommt eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz. In dieser Zeit ist auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Falls die Vermessungen in den kommenden Tagen, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, nicht durchgeführt werden können, werden sie auf den Zeitraum vom 30. Oktober bis zum 02. November 2014 verlegt.