Die Debatte in der Hamburgischen Bürgerschaft zu den Jahresberichten von Senat und Fluglärmschutzbeauftragte und der Volkspetition für ein konsequentes Nachtflugverbot zwischen 22:00 und 06:00 Uhr ergab klare Signale für mehr Fluglärmschutz insbesondere während der Nacht. Fraktionsübergreifend besteht großes Einvernehmen, dass die Anzahl der Flugbewegungen während der gesetzlichen Nachtruhe deutlich reduziert werden müssen. Die Fraktionen sehen sich weiterhin dem sogenannten 16-Punkte-Plan zur Reduzierung der luftverkehrsbedingten Belastungen durch den Betrieb des innerstädtischen Verkehrsflughafens "Helmut Schmidt" verpflichtet.
Mit 29. März 2018 nimmt Volotea eine neue Direktverbindung ab Wien auf. Bilbao, die größte Stadt im Baskenland in Spanien, wird im Sommerflugplan 2018 zweimal wöchentlich bedient. Nach Marseille, Nantes und Genua ist Bilbao bereits die vierte Destination, die die spanische Fluglinie ab Wien aufnimmt. Die Hafenstadt Bilbao ist die größte Stadt im Baskenland. Als wichtiger Standort für die Automobil-Zulieferungsindustrie beherbergt sie auch eines der sechs weltweiten Guggenheim-Museen als sehenswerte touristische Destination. Insgesamt gibt es am Flughafen Wien gerade 45 wöchentliche Verbindungen nach Spanien.
Zur Jahrgangsbestenehrung der IHK Karlsruhe, die am gestrigen Donnerstag in der Gartenhalle des Kongresszentrums Karlsruhe stattgefunden hat, wurde Dominik Weighart von der DRF Luftrettung als bester Fluggerätmechaniker ausgezeichnet. Er gehört damit zu den erfolgreichsten Prüflingen seines Ausbildungsjahrgangs der Technologieregion Karlsruhe.
Das Amtsgericht Charlottenburg hat Anfang November das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Fluggesellschaft Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG (Kommanditgesellschaft) und das ihrer persönlich haftenden Gesellschafterin (Komplementärin), der Air Berlin PLC, eröffnet und Eigenverwaltung angeordnet. Ferner ist auch über das Vermögen der airberlin technik GmbH das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Das Gericht hat das vom vorläufigen Sachwalter erstattete Gutachten geprüft und festgestellt, dass die Kommanditgesellschaft zahlungsunfähig und zugleich überschuldet ist.
Am morgigen Mittwoch sollen in der Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft die jährlichen Berichte von Senat und Fluglärmschutzbeauftragte (Drs. 21/10688) zur Entwicklung der Fluglärmsituation und zur Umsetzung des 16-Punkte-Plans zur Reduzierung der luftverkehrsbedingten Belastungen durch den Betrieb des innerstädtischen Verkehrsflughafens "Helmut Schmidt" vorgelegt werden. Die Bürgerinitiativen für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein (BAW) haben mit einer umfassenden Stellungnahme auf die Berichte von Senat und Fluglärmschutzbeauftragte reagiert.