Klimafreundlich mit Brief und Siegel: Der Flughafen München erhält zum sechsten Mal in Folge ein Zertifikat für seine erfolgreichen Bemühungen zur Verminderung von CO2-Emissionen. Bei der Initiative "Airport-Carbon-Accreditation", die vom europäischen Flughafendachverband ACI Europe ins Leben gerufen wurde, erreichte der Münchner Airport erneut "Level 3", die zweitbeste von vier Bewertungsstufen. Das Zertifikat wird an Flughäfen verliehen, die durch effektive Maßnahmen nachhaltig zur Verminderung der CO2-Emissionen beitragen und andere Partner am Airport – etwa die Luftverkehrsgesellschaften – in diese Bemühungen einbinden.
Hamburg Airport führt auch 2016 die jährlich wiederkehrenden Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an seinen Start- und Landebahnen durch. Dafür wird die Start- und Landebahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) von Mittwoch, 01. Juni, bis einschließlich Dienstag, 14. Juni 2016, außer Betrieb genommen. Unter anderem gehören zu den Arbeiten die Beseitigung von Gummiabrieb an den Aufsetzpunkten, Beton- und Asphaltarbeiten, das Spülen der Sielleitungen, Erneuerung der Markierung sowie der Austausch und die Instandhaltung der Startbahnbefeuerung.
Die ILA steht für Tradition und Innovation gleichermaßen. Sie ist die älteste und traditionsreichste Luft- und Raumfahrtmesse der Welt. Heute zählt sie zu den bedeutendsten Messe-Events im weltweiten Aerospace-Kalender. Die Geschichte der ILA beginnt mit der Internationalen Luftschifffahrt-Ausstellung vom 10. Juli bis 17. Oktober 1909 in Frankfurt am Main. 500 Aussteller zeigten damals über einen Zeitraum von 100 Tagen Luftschiffe, Flugzeuge und Ballone, die 1,5 Millionen Besucher in ihren Bann zogen. Die erste Überquerung des Ärmelkanales in einem Flugzeug durch den Franzosen Louis Blériot am 25. Juli 1909 war als Zeichen des technischen Aufbruchs in aller Munde. Neuland war erobert worden. Die Faszination der dritten Dimension "in der Luft" hatte eingesetzt.
Gute Nachricht für alle Südafrika-Fans: Lufthansa nimmt im kommenden Winter die Verbindung Frankfurt – Kapstadt wieder in den Flugplan auf. Ab dem 02. Dezember 2016 startet von Frankfurt nonstop jeden Mittwoch, Freitag und Sonntag eine Maschine von Lufthansa in die Hafenstadt am Tafelberg. Die Verbindung erweitert das hubübergreifende Portfolio der Lufthansa Group und ergänzt das bislang saisonale Angebot aus München und Zürich mit Edelweiss optimal. Kapstadt ist nach Johannesburg einer der wichtigsten Märkte der Lufthansa südlich der Sahara. Die Airline bietet mit ihrem Star Alliance Partner South African Airways attraktive Kombinationsmöglichkeiten zu anderen Zielen im südlichen Afrika. Kapstadt wird mit einem Airbus A340-300 angeflogen, der über 279 Sitze in Business Class, Premium Economy und Economy Class verfügt.
Auf der ILA 2016 präsentiert die Airbus Group ihre breite Produktpalette und innovative Technologien für nachhaltiges Fliegen. Der Konzern ist auch dieses Jahr wieder der größte kommerzielle Aussteller auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtmesse in Berlin. Airbus, der weltweit führende Hersteller von Passagierflugzeugen, bringt drei Publikumsmagneten auf den Flughafen Schönefeld. Die A350 XWB wird die gesamten vier Messetage präsent sein und Flüge absolvieren. Eine A380 von Emirates ist die ersten beiden Tage zu sehen, die A320neo ist am ersten Messetag vor Ort. Auch die militärischen Flugzeuge A400M, Eurofighter und der Multifunktions-Tanker A330 MRTT werden zu sehen sein. Der vollelektrische Zweisitzer E-Fan 2.0 und das Experimentalsegelflugzeug Perlan 2 sind als Modelle zu besichtigen.
Französische Fluglotsen-Gewerkschaften haben angekündigt, vier weitere Tage in den nächsten zwei Wochen zu streiken. Dies ist der 47. Streik französischer Fluglotsen-Gewerkschaften seit 2009 und der sechste innerhalb von zwei Monaten. Zudem haben sie weitere Streiks am 03., 04. und 05. Juni 2016 angekündigt, diese betreffen tausende von Flügen in ganz Europa und werden Unannehmlichkeiten für Millionen von Passagieren verursachen. So bedauert allein Ryanair, am Donnerstag, den 26. Mai 2016 über 70 Flüge von und nach Frankreich streichen zu müssen. Weitere Verzögerungen sind außerdem wahrscheinlich. Ryanair hat heute die Europäische Kommission dazu aufgefordert, unverzüglich Maßnahmen einzuleiten, um zu verhindern, dass der Luftraum über Europa zum wiederholten Mal durch französische Fluglotsen-Gewerkschaften faktisch geschlossen wird.
Am Donnerstag den 26.05.2016 befasst sich der Umweltausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft mit der Stellungnahme des Senats zum Umsetzungsstand des 16-Punkte-Plans zur Reduzierung von Fluglärm. Mit der Drucksache 21/4209 vom 26.04.2016 soll die Bürgerschaft über den Umsetzungstand des 16-Punkte-Plans informiert werden. Die Ausführungen enthalten jedoch laut Bürgerinitiative grobe fachliche Mängel und sind im Tenor unausgewogen – es findet eine unzureichende Abwägung zwischen Flughafeninteressen und Betroffenenrechten statt. Es sei kein wirkliches Bemühen zu erkennen, dass der bisher unzureichende Schutz der Bevölkerung vor dem mittlerweile unzumutbaren Fluglärm und Flugdreck wirksam verbessert werden soll.
Die Vorfreude bei tausenden Fans steigt. Wer ein Konzert von Paul McCartney auf seiner diesjährigen Europa-Tour besucht, der möchte nicht nur seine Lieblingssongs live hören, nein, der erwartet auch eine perfekte Show. Am 28. Mai tritt der Ex-Beatle in der Düsseldorfer Esprit-Arena auf. Es ist der erste Auftritt in der Landeshauptstadt nach mittlerweile 44 Jahren. Um hierbei eine unvergessliche Show zu bieten, greift der Superstar auf jede Menge Konzert-Equipment zurück. Zwei riesige Frachtmaschinen der amerikanischen Atlas Air landeten gestern und heute am Düsseldorf Flughafen.
Im Juni 2015 beschloss der Aufsichtsrat des Flughafens das Konzept "Unternehmensentwicklung 2020". Damit verbunden war der Auftrag an die Geschäftsführung, den aktuellen Ausbaustand der Start- und Landebahn zu bewerten. In seiner Sondersitzung am Freitag nahm der Aufsichtsrat den Bericht der Geschäftsführung und eingeladener Sachverständiger entgegen. Detailliert wurden die Anforderungen der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA), die Entwicklung des Streckennetzes der Fluggesellschaften, die Verfügbarkeit der Landestrecke und die Voraussetzungen für den Einsatz neuer Flugzeugmuster (A321neo) den tatsächlichen Gegebenheiten am Flughafen gegenüber gestellt.