Es war ein 90-minütiger Boxenstopp in Berlin-Tegel: der vor zwei Wochen vorgestellte Airbus A320-200 mit dem Kennzeichen D-ABFG hat eine Modifizierung seines Brandings bekommen. "Wir wollen die Spiele – Im Namen der Hauptstadt" steht jetzt unterhalb des Cockpits neben der Silhouette Berlins geschrieben. Doch da gibt es ein Problem.
Der von OHB System entwickelte und gebaute Kommunikationssatellit für den geostationären Orbit "Hispasat Advanced Generation 1" – kurz Hispasat AG1 – hat die Bremer Integrationshalle gestern Abend verlassen. Nach erfolgreichen Systemtests zum Ende der Integrationsphase in Bremen folgt nun die Umwelttestkampagne.
Verkehrsbehinderungen auf dem Weg zum Flughafen Hamburg: Aufgrund von Bauarbeiten im Krohnstiegtunnel kann es ab Montag, 02.03.2015, um 21:00 Uhr, bis Donnerstag, 12.03.2015, 05:00 Uhr, zwischen Niendorfer Straße und Garstedter Weg zu Verkehrsbehinderungen kommen. Je nach Verkehrsaufkommen kann es zu Verspätungen bei der Anreise kommen. Es kommt zu einer wechselseitigen Sperrung der Fahrstreifen im Krohnstiegtunnel. Die Maßnahmen dienen der Installation einer Funkanlage wechselseitig gesperrt. Es sind jedoch weiterhin alle Richtungen über den Krohnstiegtunnel befahrbar.
Der Internationale Flughafen Genf (Aéroport International de Genève, AIG) darf im Jahr 2015 zwei Serien von Flügen zur Kalibrierung und Überprüfung der Radionavigationsanlagen des Instrumentenlandesystems (ILS) durchführen. Diese Flüge erfolgen außerhalb der Betriebszeiten. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat ein entsprechendes Gesuch der Flughafenbetreiberin genehmigt. Die nächtlichen Kalibrierungsflüge sind für März und September vorgesehen. Gemäß internationalen Luftfahrtnormen müssen Navigationsanlagen auf Flughäfen regelmäßig auf ihre Funktionstüchtigkeit und Genauigkeit hin überprüft werden.
Der führende internationale Dachverband der Flughafenbetreiber, das Airport Council International (ACI), hat im Rahmen der Airport Service Quality (ASQ)-Awards die Ergebnisse von Passagierbefragungen an weltweit rund 270 Flughäfen ausgewertet. Der Flughafen Zürich schaffte es in der Kategorie "Beste Flughäfen Europas" auf Rang 5. Pro Flughafen wurden mindestens 1.400 Passagiere zu verschiedenen Dienstleistungen mittels eines standardisierten Fragenkatalogs befragt. In der Kategorie Europa erreichte der Flughafen Zürich den fünften Rang hinter Keflavik, Moskau Sheremetyevo, Porto und Malta.
Wer sich für das Raumordnungsverfahren für die geplante Kerosinpipeline des Flughafen Stuttgart interessiert, kann seit heute die Antragsunterlagen einsehen. In allen Gemeinden, unter deren Gemarkung die Leitung verlaufen könnte, liegen die Dokumente bis zum 16. März 2015 in gedruckter Form aus. Sie sind auf einer Pipeline-Website auch bequem von zuhause aus abrufbar. Bis zum 13. April 2015 haben alle Bürger Gelegenheit, sich zum Raumordnungsantrag zu äußern und bei Bedarf Änderungen vorzuschlagen.
Der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat der MTU Aero Engines AG am Freitag einen Besuch abgestattet. Seehofer kam in Begleitung von Gerda Hasselfeldt (MdB), Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag. Empfangen wurden die Gäste vom MTU-Vorstandsvorsitzenden Reiner Winkler, Technik-Vorstand Dr. Rainer Martens und Michael Schreyögg, Vorstand Programme. Seehofer würdigte vor allem das Engagement des Unternehmens zur Standortsicherung für die Luftfahrtindustrie in Bayern.
Generationenwechsel in der Luftrettung: Heute ist erstmals ein Hubschrauber der neuesten Generation, die EC 145 T2, in Deutschland zu einem Rettungseinsatz gestartet. Die Besatzung der Münchner Station der DRF Luftrettung wurde um 13:10 Uhr zu einem dringenden Intensivtransport nach Fürstenfeldbruck alarmiert.
Die Flughafen München GmbH (FMG) untersucht mit Hilfe ihrer mobilen Luftmessstation in den kommenden sechs Monaten die Luftqualität im Freisinger Ortsteil Pulling. Mit Hilfe leistungsfähiger Messgeräte können detaillierte Erkenntnisse über mögliche Luftschadstoffe in der unmittelbaren Nachbarschaft des Flughafens gewonnen werden. Mit der Aufstellung in Pulling kommt die moderne Messstation erstmals im Landkreis Freising zum Einsatz. Betrieben wird die Anlage von der Ingenieurgesellschaft Müller-BBM, einem vom Bayerischen Landesamt für Umwelt zugelassenen Prüfinstitut.
Die Gewerkschaft VC Cockpit hat für die Zeit zwischen morgen (Donnerstag, 12. Februar) um 0.00 Uhr und Freitag (13. Februar) um 23.59 Uhr einen Streik bei Germanwings angekündigt. Um ihren Fluggästen Planungssicherheit zu geben, bereitet die deutsche Airline derzeit einen Ersatzflugplan vor, der ab Donnerstag während der Streikphase gilt. In den Streikzeitraum fallen insgesamt etwa 900 Flüge. Von den 80 Starts und Landungen, die ursprünglich von Germanwings Donnerstag am Flughafen Stuttgart geplant waren, wurden 28 Flüge gestrichen, jeweils 14 Starts und 14 Landungen. Passagiere werden dringend gebeten, sich bei der Airline oder bei ihrem Reiseveranstalter über ihren Flugstatus zu informieren.
Ein Notruf unter der 112 rettet Leben – und das europaweit! Denn ob Unfall, Herzinfarkt oder Schlaganfall – in der Notfallrettung zählt jede Minute. Häufig werden jedoch die Piloten von Rettungshubschraubern während der Landung behindert. "Die Landefläche sollte mindestens 30x mal 30 Meter groß sein", erklärt Karl-Heinz Heitmüller, Sicherheitsmanager der DRF Luftrettung. Stehen Fahrzeuge oder Schaulustige im Weg oder fahren Fahrzeuge unter dem landenden Hubschrauber hindurch, wird der Zugang zur Unfallstelle behindert und stellt eine Gefährdung des Hubschraubers und einer sicheren Landung dar.
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat in den zurückliegenden Tagen die Planungsleistungen für die Fertigstellung der Entrauchungsanlagen des BER-Terminals sowie der noch nötigen Nachträge zur BER-Baugenehmigung vergeben. Die FBB führt die Planungsverträge mit den Büros Schüssler Plan und b.i.g. weiter. Zusätzliche Verträge schloss die Flughafengesellschaft mit den Planungsbüros Arcadis und Obermeyer. Die Vergabe erfolgte im Wege einer sogenannten Interimsvergabe gemäß §6 Absatz 2 der Sektorenverordnung. Mangelhafter Brandschutz hat die Arbeiten am Hauptstadt-Flughafen BER immer wieder verzögert.