Der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat den Bericht der Geschäftsführung, in dem ein Terminkorridor zur Inbetriebnahme im zweiten Halbjahr 2017 ins Auge gefasst wird, umfassend diskutiert. Der Aufsichtsrat sagt der Geschäftsführung alle Unterstützung zu, das Ziel einer möglichst schnellen Inbetriebnahme zu erreichen. Entscheidend hierfür war, dass die Geschäftsführung eine nachvollziehbare Schrittfolge vorgestellt hat und die Unterstützung aller am Bauprozess Beteiligten für diesen Terminplan darstellen konnte. Insbesondere gehört dazu das Bekenntnis der Planer, Sachverständigen und der Bauunternehmen.
Nach einem technischen Problem der britischen Flugsicherung NATS (National Air Traffic Services) kam es heute über Stunden zu Einschränkungen im Luftraum Großbritanniens. Die Störung trat im Luftraum-Kontrollzentrum Swanwick auf. Zwar wurde der Luftraum im Vereinigten Königreich nicht gesperrt, jedoch die Kapazitäten zurückgefahren um die Situation zu bewältigen. Seit 17:30 sei der Fehler behoben. Es kommt aber noch zu Flugverspätungen oder Ausfällen. Zum Kontrollgebiet gehören der Luftraum Shanwick über dem Atlantik, 15 britische Flughäfen sowie der Gibraltar Airport.
Künftig wird der Flughafen Wien von Fernzügen aus dem Westen Österreichs und darüber hinaus angefahren. Möglich wird das durch den neuen erweiterten Bahnhof am Airport, der heute, Freitag 12. Dezember 2014, von Alois Stöger, Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie, sowie den Vorständen von Flughafen Wien und ÖBB gemeinsam eröffnet wurde.
Die Landespolizei Nordrhein-Westfalen hat sechs EC145 T2 bestellt und ist somit der neueste Polizeikunde für die der zweimotorigen EC145-Familie von Airbus Helicopters. Die Maschinen sollen in den Jahren 2016 und 2017 geliefert werden.
Vergangene Woche hatte der Lufthansa-Konzernvorstand die Verhandlungen zum neuen Projekt WINGS für gescheitert erklärt und gleichzeitig zur Schlichtung beim Thema Übergangsversorgung aufgefordert. Die Vereinigung Cockpit ist überzeugt, dass eine nachhaltige Befriedung des Tarifkonfliktes nur erreicht werden kann, wenn sämtliche strittigen Fragestellungen aufgegriffen und gelöst werden. Daher hat die VC das Lufthansa-Management heute zu einer Gesamtschlichtung aufgefordert.
Die Airbus Group hat eine neue unternehmensübergreifende Stiftung ins Leben gerufen. Dazu wird der Kreis der zur Airbus Corporate Foundation gehörenden Unternehmensbereiche erweitert. Zusätzlich zur zivilen Flugzeugsparte Airbus sind nun auch Airbus Defence and Space, Airbus Helicopters sowie auch die Muttergesellschaft Airbus Group Mitglieder der Stiftung. Die Airbus Corporate Foundation wird die jeweiligen Aktivitäten der drei Divisionen sowie der Airbus Group zusammenführen.
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH begrüßt das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vom gestrigen Abend zum Schallschutz. Das Gericht hatte entschieden, dass Anwohner nicht vor fiktivem Fluglärm geschützt werden müssen. Anwohner, die Fragen zum Schallschutzprogramm oder zum Stand ihrer Antragsbearbeitung haben, können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schallschutzteams am Anwohnertelefon erreichen und auch Termine für ein persönliches Gespräch vereinbaren. Flughafenchef Hartmut Mehdorn sieht sich in dem Urteil bestätigt, der Flughafen BER sei mit dem Schallschutzprogramm auf dem richtigen Weg.
Das Oberverwaltungsgericht hat die Klagen der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow und eines privaten Grundstückseigentümers auf Dimensionierung des baulichen Schallschutzes anhand der im Planfeststellungsbeschluss prognostizierten – geraden – Flugverfahren abgelehnt. Es ist nicht zu beanstanden, dass die beklagte Flughafengesellschaft bei der Berechnung des Schallschutzes die aktuell festgesetzten, nach dem Start abknickenden Flugrouten zugrunde legt. Aus dem Planfeststellungsbeschluss ergibt sich kein Anspruch auf Schutz vor fiktivem, nach Festlegung der Flugrouten nicht eintretendem Fluglärm.
Die EU-Kommission hat die europäische Flugaufsichtsbehörde EASA (European Aviation Safety Agency) aufgefordert, eine Reihe von Beinahezusammenstößen in der Luft von europäischen Passagiermaschinen und Militärflugzeugen in den letzten Monaten aufzuklären. Die Vorfälle trugen sich an den Grenzen der EU über dem Meer zu. Von mehreren EU-Mitgliedsstaaten wurde berichtet, dass die Transponder der militärischen Flugzeue abgeschaltet waren und kein Funkkontakt zu ihnen hergestellt werden konnte. Dies kann eine unmittelbare Sicherheitsbedrohungen für Zivilflugzeuge bedeuten.
Viele Fluggäste genießen es, an Bord eines Flugzeuges ihr Telefon in den Flugmodus zu schalten und für die Zeit des Fluges einmal nicht erreichbar zu sein. Aber wer sagt eigentlich, dass man sich nur in der Luft eine digitale Auszeit nehmen kann? Eine neue Lufthansa-Smartphone-App, die jetzt im Appstore bereit steht, unterstützt vielbeschäftigte Menschen dabei, denn digitalen Verpflichtungen und Verlockungen gerade im Trubel der Vorweihnachtszeit für eine Weile aus dem Weg zu gehen. Mit Hilfe der App können Nutzer nicht nur sich selbst sondern auch anderen Gutes tun.