Dortmund, 01. Juli 2014. Am Freitag startet der Dortmund Airport in die Sommerferien-Saison. Dann beginnt die heiße Phase des Reiseverkehrs am Ruhrgebietsflughafen. "In den Sommermonaten und insbesondere in der Ferienzeit zählen wir besonders viele Fluggäste", erklärte Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager. Dabei erwarte er Passagierzahlen auf Vorjahresniveau und rechnet in der schulfreien Zeit mit rund 250.000 Passagieren. Traditionell ist die Balearen-Insel Mallorca beliebtestes Reiseziel ab Dortmund. Die Airlines Germanwings, airberlin und Ryanair bieten die Verbindung nach Palma bis zu viermal täglich an.
Planmäßig um 09:17 Uhr ist am vergangenen Sonntag, 29. Juni, die 14. Lufthansa Boeing 747-8 in Frankfurt gelandet. Sie ist nicht nur der 76. "Jumbo", den Lufthansa seit den 1970er Jahren vom amerikanischen Hersteller Boeing aus Seattle übernommen hat, sondern auch ein echter Meilenstein der Luftverkehrsgeschichte: Dieses Flugzeug, mit der Kennung D-ABYP ("Yankee Papa"), ist der 1.500 Jumbo, der jemals gebaut wurde.
Die von Flughafenchef Hartmut Mehdorn angesichts des Korruptionsverdachts gegen einen leitenden Mitarbeiter der FBB eingesetzte Taskforce hat heute dem Aufsichtsrat ihren Zwischenbericht vorgelegt. Demnach haben sich die Verdachtsmomente gegen den ehemaligen Flughafenmitarbeiter erhärtet. "Es geht dabei um vertikale Preisabsprachen und Kick-Back-Abreden sowie um horizontale Preisabsprachen zwischen verschiedenen Bietern.", so heißt es in dem Bericht. Eingangs hatten sich die Untersuchungen auf Absprachen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer (sogenannte vertikale Preisabsprachen) konzentriert.
Die Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat heute dem Aufsichtsrat die Inbetriebnahme-relevanten Mehrkosten für den Flughafen BER vorgestellt. Demnach liegen die Baukosten für den Flughafen Berlin Brandenburg mit einer Startkapazität von 27 Millionen Passagieren inkl. Schallschutzprogramm bei 5,4 Milliarden Euro. Der Kostenanteil für das BER-Schallschutzprogramm liegt bei rund 730 Millionen Euro. In der Vergangenheit waren bereits zusätzliche Mittel bewilligt worden.
Die Start- und Landebahn 05/23 (Langenhorn/Niendorf) am Hamburg Airport wurde ab Freitag, den 27. Juni, ab 16:00 Uhr wieder für den Flugverkehr freigegeben. Die Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten, die an der Piste 05/23 in einer Tagesbaustelle durchgeführt wurden, konnten somit zwei Tage früher als angekündigt beendet werden. Der Flugverkehr wird sich dann auch in der Zeit von 09:00-16:00 Uhr wieder auf alle vier Start- und Landerichtungen verteilen können. Die am 16. Juni begonnenen Baumaßnahmen an der Start- und Landebahn 05/23 (Langenhorn/Niendorf) am Hamburg Airport sollten bis zum 29. Juni dauern.
WSP/CBP, seit 2004 Projektsteuerer für Planung und Bau des Flughafens Berlin Brandenburg, stellt seine Mitarbeit am BER neu auf. Der langjährige Projektleiter Christian Manninger verlässt das BER-Projekt auf eigenen Wunsch und wird sich künftig anderen Aufgaben innerhalb von WSP in Deutschland widmen. Das Team für die Kernaufgaben von WSP wurde verstärkt. Zu den wichtigsten Aufgaben des Projektsteuerers zählen: Die Sicherstellung der Einhaltung von Kosten, Terminen und Qualitäten sowie die Koordination der Projektbeteiligten.
Der Leiter der Abteilung Sicherheit Infrastruktur des Schweizer Bundesamtes für Zivilluftfahrt BAZL, Daniel Hügli, wird das Amt zum Ende des Jahres niederlegen. Hügli nimmt eine neue Herausforderung in der Verwaltung des Kantons Bern wahr. Der 43-jährige Daniel Hügli wird das BAZL Ende Jahr verlassen. Fürsprecher Hügli ist seit 2001 für das BAZL in verschiedenen Funktionen tätig. Zuletzt leitete er als Vizedirektor die Abteilung Sicherheit Infrastruktur.
Die deutsche Haupstadt Berlin ist kompakt angelegt: Das Zentrum ist dicht bebaut und dominierend. Entlang der Infrastruktur breitet sie sich aber in das Umland aus. Dies zeigt die Karte, die auf den Radardaten der Satelliten TerraSAR-X und TanDEM-X des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) basieren.
Der Düsseldorfer Airport ist jetzt noch besser für niederländische und belgische Fluggäste erreichbar. Ab dem 23. Juni bietet die Deutsche Bahn (DB) eine neue IC Bus-Linie zwischen Düsseldorf, Eindhoven und Antwerpen an. Die neue Busverbindung führt mindestens dreimal am Tag über den Düsseldorfer Airport, den Düsseldorfer Hauptbahnhof, Eindhoven Station (Stationsweg) sowie Antwerpen Centraal (Konigin Astridplein). Die Fahrt zwischen Düsseldorf Airport und Eindhoven dauert etwa zwei Stunden, zwischen Düsseldorf Flughafen und Antwerpen rund drei Stunden.