Flugzeuge zu Klimaforschungsfliegern umzubauen birgt besondere Herausforderungen. Lufthansa hat dafür den modernsten und sparsamsten Langstreckenjet ihrer Flotte ausgesucht – einen Airbus A350-900 mit Taufnamen "Erfurt" (Registrierung D-AIXJ).
Lufthansa startet heute im Auftrag des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven, zu ihrem zweiten Extremflug von Hamburg nonstop nach Mount Pleasant (MPN) auf den Falklandinseln. An Bord des Airbus A350-900 sind diesmal nicht nur 40 Besatzungsmitglieder des Forschungsschiffes Polarstern, sondern auch Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Die Flugverkehrszahlen sind durch Corona sehr stark zurückgegangen. Am Flughafen Frankfurt starten und landen aktuell pro Tag nur noch rund 500 Flugzeuge – im Jahr 2019 waren es noch rund 1.500 Bewegungen pro Tag. Dieser Verkehrsrückgang erlaubt es, lärmentlastende Verfahren für die Region Rhein-Main häufiger zu nutzen.
Die EASA möchte künftig das Thema "Reduced Crew / Single Pilot Operations" vorantreiben. Verschiedenen Berichten zufolge äußerte sich Behördenchef Patrick Ky entsprechend. Es könnten dem Chef der europäischen Flugaufsichtsbehörde EASA zufolge sogar Lockerungen folgen, um ganze Flüge mit nur einem Piloten durchzuführen.
Die Fluggesellschaft Aircalin aus Neukaldonien hat ihr erstes Flugzeug des Typs A320neo bekommen. Die Airline fliegt bereits NEOs von Airbus: Zwei A330neo verbinden die französische Inselgruppe mit der Welt.
Im Frühjahr hatten sich Europäische Kommission, Europäischer Rat und Europäisches Parlament zügig darauf verständigt, die Regelungen zur Zuteilung der Start- und Landerechte an den europäischen Flughäfen der aktuellen Situation anzupassen. Für den Sommerflugplan 2020 und den Winterflugplan 2020/2021 wurde der sogenannte "Slot Waiver" beschlossen.