Partner aus dem weltweiten Netz der Dornier-228-Betreiber nahmen an der Dornier 228 Operator Conference 2017 teil. Ruag Aviation, der Originalhersteller (Original Equipment Manufacturer, OEM) der Dornier 228, veranstaltete diese Konferenz am 26. und 27. September in der Nähe von Oberpfaffenhofen.
Für ihre mobilen Self-Services zeichnete der Internationale Luftverkehrsverband IATA jetzt die Lufthansa mit dem "Fast Travel Platinum Award" aus. Mit dem "Fast Travel Program" verfolgt die IATA das Ziel, Fluggästen die Reise angenehmer zu machen. Insbesondere soll die Reise für den Gast einfacher und Wartezeiten reduziert werden. Das Programm umfasst die Bereiche Check-in, Gepäckaufgabe, Dokumentencheck, Flugumbuchungen, Self-Boarding und Gepäckausgabe. Der "Fast Travel Platinum Award" honoriert Fluggesellschaften, die ihren Kunden in diesen Bereichen mindestens 80 Prozent an mobilen Self-Services anbieten.
Einmal innerdeutsch mit dem Jumbo fliegen? Sonst nur auf Langstreckenflügen mit mehreren Stunden möglich, im November auch auf einem einstündigen "Hüpfer" zwischen Frankfurt und Berlin. Denn Lufthansa wird auf dieser Strecke selektiv eine Boeing 747-400 statt der üblichen Flugzeuge der Airbus A320-Familie einsetzen.
Am 30. September 1957 wurde die "Austrian Airlines Österreichische Luftverkehrs Aktiengesellschaft" im Großen Sitzungssaal der Creditanstalt in der Wiener Schottengasse gegründet. Zum Anlass ihres 60-jährigen Bestehens hat die Austrian Airlines in der heutigen UniCredit Bank Austria das Buch "Ein Lächeln fliegt um die Welt. Eine Zeitreise durch die Geschichte von Austrian Airlines" präsentiert, das vor allem den politischen Einfluss rund um ihre Gründung beleuchtet. Interessantes Detail: Die Republik Österreich erlangte bereits mit dem Staatsvertrag 1955 ihre Lufthoheit wieder zurück.
Anlässlich des Welttourismustages verweist der Flughafenverband ADV auf die große Bedeutung des Luftverkehrs für die touristische Entwicklung von Ländern weltweit. In diesem Netz globaler Reiseverbindungen spielen die Flughäfen eine zentrale Rolle, sie stehen nicht nur für den Gedanken der Freiheit, sondern tragen als wirtschaftliche Katalysatoren und Jobmaschinen zur e Entwicklung von Ländern bei, erläutert der Flughafenverband ADV. Er verwies darauf, dass die deutschen Flughäfen in diesem Sommer insgesamt 144 neue europäische und 32 neue interkontinentale Verbindungen anbieten – eine Steigerung um 57 Verbindungen.
Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat ein umfassendes Innovationsprogramm zur Optimierung und Modernisierung von Luftraum und Navigationsinfrastruktur in Deutschland gestartet. Das Erneuerungsprogramm ermöglicht den dynamischen Übergang von der primär konventionellen bodengebundenen zur modernen Flächennavigation. Bis zum Jahr 2029 werden die Flugverfahren an mehr als 60 deutschen Flugplätzen schrittweise auf präzisere Flächennavigationsverfahren unter Einbeziehung von Satellitennavigation umgestellt. Die neuen, hochpräzisen Navigationsverfahren ermöglichen mehr Genauigkeit bei An- und Abflugverfahren und erlauben eine flexiblere Flugroutengestaltung zur Verbesserung des Verkehrsflusses. Damit soll den steigenden Anforderungen an die Verkehrskapazität im Luftraum Rechnung getragen werden.
Eurowings baut ihre Langstrecken-Verbindungen ab Nordrhein-Westfalen aus. Ging es bislang allein von Köln direkt in die Karibik, so kommt nun Düsseldorf dazu. Seit fast zwei Jahren bietet Eurowings Langstreckenflüge zu Traumzielen in der Karibik, nach Fernost und in die Vereinigten Staaten. In wenigen Wochen heißt es erstmals auch für DUS: Von der ‚Kö‘ in die Karibik! Auch die Landeshauptstadt samt ihrem Prachtboulevard Königsallee ("Kö") erhält ab November 2017 Zugang zu preisgünstigen Eurowings Langstreckenflügen ab 199,99 Euro. Den Anfang macht Punta Cana in der Dominikanischen Republik ab 08. November mit vier Flügen pro Woche, jeweils am Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag.
Im Rahmen der 19. Munich Exchange Konferenz wurde jetzt der "Munich Exchange Award" 2017 an die Ukraine International Airlines (UIA) verliehen. Als Airline der ersten Stunde am Flughafen München übernahm der diesjährige Preisträger 1992 als Nachfolgegesellschaft der damaligen Air Ukraine die Strecke Kiew – München.
Im täglichen Leben ist es absolut selbstverständlich, dass man seine Daten schützt – niemand käme auf die Idee, unverschlüsseltes Onlinebanking zu machen, sein Handy jemand Fremden anzuvertrauen oder ähnliches. Bei Flugzeugen ist das leider anders. Im Gegensatz zu früher werden Flugzeuge heute oft nicht mehr mechanisch gesteuert, sondern die Steuerungssignale der Piloten werden elektronisch durchs Flugzeug weitergeleitet. Das heißt, dass Flugzeuge heute mit Hilfe von komplexen Computernetzwerken gesteuert werden. Diese Computer sind nicht mehr wegzudenken, weder aus der Kommunikation mit der Flugsicherung, noch aus der Navigation oder aus der Steuerung des Flugzeugs. Und wie alle Computer stellen auch Bordcomputer Angriffsziele dar.
Im Dresdner Flughafen wurde am Samstagvormittag ein Flugzeugunfall simuliert. Bei der Notfallübung "Lilienthal 2017" probten rund 400 Einsatzkräfte die Zusammenarbeit und das richtige Handeln im Ernstfall. Der reguläre Flugbetrieb fand wie geplant statt. Laut den Richtlinien der Internationalen Luftfahrtorganisation ICAO ist der Flughafen verpflichtet, in einem Abstand von höchstens zwei Jahren Notfallübungen durchzuführen. An der Übung beteiligten sich die Flughafenbereiche Operations (Verkehrszentrale, Flughafenfeuerwehr, Flughafensicherheit), Umweltschutz, Kundendienst und Kommunikation sowie der Abfertiger PortGround GmbH.
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat der Betreibergesellschaft Flughafen Zürich AG das Zertifikat der European Aviation Safety Agency (EASA) erteilt, wonach die Sicherheitsprozesse des Flughafens Zürich die Anforderungen der EASA erfüllen. Die EASA hat von der EU-Kommission den Auftrag erhalten, für einheitliche und verbindliche Vorgaben in Sachen Sicherheit in der europäischen Luftfahrt zu sorgen und hat zu diesem Zweck in der EU-Verordnung Nr. 139/2014 die Vorgaben für Organisation, Betrieb und Infrastruktur von Flugplätzen im Geltungsbereich der EASA festgelegt. Diese Vorgaben definieren beispielweise, wie ein Flugplatz die Betankung der Flugzeuge, den Einsatz der Feuerwehr, die wiederholte Zustandskontrolle von Pisten und Anflugbefeuerung sowie die Schneeräumung zu organisieren hat.