Ein kleine Gruppe Länder drängt hastig und ohne die dadurch entstehenden Konsequenzen zu beachten auf eine vollständige Liberalisierung des globalen Luftverkehrs. Der Vorschlag liegt zurzeit auf dem Tisch der zuständigen Kommission der ICAO und besitzt das Potential die Errungenschaften im Bereich der Flugsicherheit, Wirtschaftlichkeit und der Arbeitnehmerrechte zu beschädigen. "Dies ist wie TTIP für den Luftverkehr, aber auf einem globalen Level – vollständige, sofortige, weltweite Liberalisierung, durch die sich über Nacht die Luftverkehrsindustrie verändert", sagt Dirk Polloczek, Präsident der European Cockpit Association (ECA).
Die Performance Based Navigation Study Group (PBNSG) der ICAO beschäftigt sich auf höchster Ebene mit modernen Navigationmöglichkeiten und allem was über die konventionelle Navigation von Funkfeuer zu Funkfeuer hinausgeht. Dort werden auch international gültige Navigationsstandards und -verfahren festgelegt. Mit der technischen Weiterentwicklung in diesem Bereich werden auch die Anwendungen entsprechender Verfahren immer vielfältiger. Es gibt mittlerweile fast überall nicht nur einfache RNAV-Anflüge, sondern auch modernere Verfahren wie Radius-To-Fix-Turns, Curved Approaches und PBN-to-ILS-Transitions.
Die europäische Agentur für Luftaufsicht (European Aviation Safety Agency, EASA) und ide International Air Transport Association (IATA) haben eine Veröffentlichung angekündigt, die den Trainingskatalog für Berufspiloten um Situationen erweitern soll, die potenziell zum Verlust der Kontrolle führen können. Die so genannten "upset prevention and recovery training" (UPRT)-Anforderungen zielen darauf, Piloten besser auf unerwartete Situationen vorzubereiten, die die Kontrolle gefährden. Alle europäischen Fluggesellschaften und kommerzielle Business Jet Betreiber müssen diese Regeln bis Mai 2016 umsetzen.
Mit easyJet wird eine weitere große europäische Low Cost Airline den Bodensee-Airport Friedrichshafen in ihr Streckennetz aufnehmen: Ab 12. Dezember 2015 wird die britische Fluggesellschaftz weimal pro Woche (Samstag und Sonntag) Linienflüge von Friedrichshafen nach London anbieten, vorerst während der Wintersaison. Geflogen wird mit modernen Flugzeugen vom Typ Airbus A319 mit 156 Sitzen und Airbus A320 mit 180 Sitzen, dabei wird der Flughafen London-Gatwick angesteuert. In der ersten Saison wird erwartet, dass über 10.000 Skitouristen die neue Verbindung nutzen werden.
Die Schweizer Fluggesellschaft SWISS läutet mit ihren neun Boeing 777-300ER ab Januar 2016 eine neue Ära auf der Langstrecke ein. In der SWISS Konfiguration werden die Flugzeuge mit insgesamt 340 Sitzplätzen ausgestattet und in allen drei Reiseklassen über eine hochmoderne Kabinenausstattung verfügen.
Zum Beginn der Sommerferien in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen herrscht Hochbetrieb an den beiden Flughäfen der Mitteldeutschen Flughafen AG. Von Freitag bis Sonntag starten 80 Flugzeuge – 60 am Leipzig/Halle Airport, 20 am Flughafen Dresden International – zu Sonnenzielen am Mittelmeer, Atlantik, Schwarzen und Roten Meer. Am Leipzig/Halle Airport fliegen die meisten Urlaubsmaschinen nach Antalya an der Türkischen Riviera (15 Starts), Palma de Mallorca (neun) und Burgas (fünf). Jeweils drei Starts gibt es zum Ferienauftakt nach Kreta, Istanbul und Varna.
Streiks im Fährhafen von Calais führen zu mehr Luftfracht. Da die Seeleute im Hafen streiken, ist die Fährverbindung zwischen Frankreich und Großbritannien unterbrochen. Chapman Freeborn, Dienstleister für individuelle Fluglösungen, verzeichnet dafür einen erheblichen Anstieg der Nachfrage nach Flügen für Luftfrachtcharter und On Board Courier Dienstleistungen.
Heute Morgen haben Vertreter von Behördenorganisationen im Norden, Osten und Westen des Flughafens Zürich einen Vorschlag für eine mögliche Betriebsvariante für den größten Schweizer Flughafen präsentiert. Er entspricht weitgehend dem heutigen Betriebsregime in Zürich. Der Vorschlag berücksichtigt allerdings einseitig die Interessen bestimmter Himmelsrichtungen und blendet flugbetriebliche Aspekte sowie die Bevölkerungsdichte aus. Der Flughafen Zürich betonte seine für die Volkswirtschaft tragende Bedeutung. Ziel müsse sein, unter Berücksichtigung von Sicherheitsüberlegungen und flugbetrieblichen Aspekten Planungssicherheit sowohl für die Gemeinden als auch für die Flughafen Zürich AG als Betreiber- und Eigentümergesellschaft zu erlangen.
Im kommenden Winterflugplan erhöht easyJet das Flugangebot ab Wien um fünf weitere Ziele. Ab Herbst 2015 bietet die Airline Flüge von Wien nach Manchester (England), Amsterdam (Niederlande), London Luton (England) und Berlin Schönefeld (Deutschland) an. Mit Bristol (England) bedient easyJet eine neue Destination von Wien aus. Jährlich fliegen mehr als 66 Millionen Passagiere mit easyJet, 12 Millionen davon sind Geschäftsreisende. easyJet operiert mit einer Flotte von mehr als 230 Flugzeugen und bietet über 750 Strecken zu 130 Flughäfen in 33 Ländern an. Über 300 Millionen Europäer wohnen weniger als eine Stunde Fahrzeit von einem easyJet Flughafen entfernt, mehr als bei jeder anderen Airline.