Vor dem Hintergrund der weiterhin bestehenden massiven Einschränkungen durch die personelle Unterbesetzung an den Sicherheitskontrollstellen prüft die Flughafen Düsseldorf GmbH rechtliche Schritte gegen das im Auftrag der Bundespolizei arbeitende Unternehmen Kötter Security. Seit Wochen kommt es im Terminal von NRWs wichtigstem Flughafen zu langen Warteschlangen, weil die Sicherheitskontrollstellen nicht in ausreichendem Maße mit Personal besetzt werden können. Für den Airport und die Passagiere ist der Zustand, der sich nun schon seit Wochen an den Sicherheitskontrollen zeigt, unhaltbar und geschäftsschädigend.
In einer neuen Runde der seit über einem Jahrzehnt andauernden Auseinandersetzung vor der Welthandelsorganisation (WTO) hat das Appellate Body (AB) als Berufungsinstanz der WTO heute der Einschätzung der WTO im Panelbericht vom 28. November 2016 widersprochen. Dieser hatte die Subventionen des Bundesstaats Washington für Entwicklung und Fertigung der Boeing 777X gemäß dem Übereinkommen über Subventionen und Ausgleichsmaßnahmen der WTO (ASCM) als "unerlaubt" eingestuft. Allerdings hat die laufende getrennte Prüfung im Streitfall DS353 bestätigt, dass es sich um rechtswidrige, unzulässige Subventionen handelt, durch die Airbus ein enormer Schaden entsteht. Daher gilt nach wie vor, dass diese entweder zurückgenommen oder ihre nachteiligen Auswirkungen ausgeglichen werden müssen.
Am Flughafen Memmingen hat am heutigen Dienstag eine neue Ära begonnen: Denn die irische Fluggesellschaft Ryanair hat nun in Memmingen ein Flugzeug stationiert und bedient damit sechs neue Routen. Betrieben wird die Basis von 35 Ryanair-Mitarbeitern, die ebenfalls in Memmingen und Umgebung ein neues Zuhause gefunden haben.
Airbus hat die Bauteile für das 50. Flugzeug der Reihe A320 verschifft, das im Werk in Mobile in den USA gebaut werden soll. Rumpfteile für Front und Heck des Einzelgang-Jets, sowie Flügel und Seitenleitwerk legten Ende August von Hamburg ab.
Mit einem Appell an die Hamburger Politik und Verwaltung erinnert die BAW Bürgerinitiative für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein an die Verantwortung für die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen der Hamburgischen Bürgerschaft zur Reduzierung der Belastungen aus dem Betrieb des innerstädtischen Flughafens in Hamburg Fuhlsbüttel. Seit der Beschlussfassung des sogenannten 10-Punkte-Plan 2014, den sogenannten 16-Punkte-Plan folgend 2015 und den Bekundungen im Koalitionsvertrag des aktuellen Hamburger Senats, habe sich bei den Belastungen der Bevölkerung durch Fluglärm und Luftschadstoffe aus dem Luftverkehr laut BAW keine Verbesserung ergeben. Die Anzahl der Regelverstöße steigt dagegen kontinuierlich und bei der Zahl der nächtlichen Verspätungen bei Starts und Landungen würden Monat für Monat neue Negativrekorde erreicht.
Geschäftsleute, die mit Lufthansa Group Netzwerk-Airlines auf Europa-Strecken fliegen, können ab September am Abflugtag kostenlos auf einen früheren Flug umbuchen. Den Vorteil genießen Gäste mit umbuchbarem Business Class-Tarif oder ausgewählten Firmenraten. Ein verkürztes Meeting oder ein abgesagter Termin – und der ganze Reiseplan verschiebt sich, da nützt die höhere Flexibilität. Umbuchungen von Austrian Airlines, Lufthansa und SWISS mit einem Economy Flex- waren mit diesen Tickets auch bisher möglich. Neu ist, dass künftig auch dann keine Tarifaufzahlung anfällt, wenn die ursprünglich ausgewählte Buchungsklasse nicht mehr verfügbar ist.
Der Flughafen Leipzig/Halle begeht in seinem 90. Jubiläumsjahr ein weiteres historisches Ereignis. Vor 45 Jahren, am 03. September 1972, erfolgte der erste Flug eines westdeutschen Verkehrsflugzeuges in die damalige DDR, der von einer Boeing 727 der Condor nach Leipzig durchgeführt wurde.
Der Flughafen Hamburg führt auch 2017 notwendige, jährlich wiederkehrende Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an Start- und Landebahnen durch. Dafür wird die Start- und Landebahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) von Mittwoch, 06. September (06:00 Uhr), bis einschließlich Mittwoch, 20. September 2017 (23:00 Uhr), außer Betrieb genommen. Während dieser Zeit wird vorübergehend der gesamte Flugbetrieb über die Piste 05/23 (Niendorf/Langenhorn) abgewickelt. Unter anderem gehören zu den Arbeiten die Beseitigung von Gummiabrieb an den Aufsetzpunkten, Beton- und Asphaltarbeiten, das Spülen der Sielleitungen, Erneuerung der Markierung sowie die Instandhaltung bzw. der Austausch der Startbahnbefeuerung.
Ab sofort erweitern Austrian Airlines und ÖBB ihr Kooperationsprogramm unter dem Namen "AIRail" auf der Strecke Salzburg Hbf – Flughafen Wien. In Kombination mit einem vorangehenden bzw. anschließenden Austrian Flug können Austrian Passagiere drei tägliche Railjet-Verbindungen der ÖBB, mit Austrian Flugnummer, zwischen dem Hauptbahnhof Salzburg und dem Flughafen Wien nutzen. Die Fahrzeit mit dem Zug zwischen Salzburg Hbf und Flughafen Wien beträgt 02:49 Stunden. Das bereits bestehende Austrian Flugangebot mit sechs täglichen Flügen auf der Route Salzburg – Wien bleibt unverändert und wird mit den drei AIRail-Verbindungen ergänzt.