Die OHB System AG stiftet eine neue Professur an der Universität der Bundeswehr in München. Diese Juniorprofessur trägt die Bezeichnung "Secure Space Communications". Die Stiftungsurkunde wurde heute vom Vorstandsvorsitzenden der OHB System AG Marco R. Fuchs sowie der Präsidentin der Universität der Bundeswehr München Prof. Merith Niehuss unterzeichnet. Die Stiftungs-Juniorprofessur beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Fragestellung, wie sich sichere Satellitenkommunikation realisieren lässt.
Die Bestürzung über das tragische Flugzeugunglück, das sich über Frankreich ereignet hat und bei dem eine Germanwings-Maschine abgestürzt ist, ist nach wie vor groß. Im Gedenken an die 150 verunglückten Passagiere und Besatzungsmitglieder und als Ausdruck des tiefen Mitgefühls trugen die Flughäfen Trauerflor und legten gestern um 10:53 Uhr eine Schweigeminute einlegen. Zudem besteht laut französicher Staatsanwaltschaft die Möglichkeit, wonach ein Pilot von Flug 4U 9525 den Flugzeugabsturz absichtlich herbeigeführt haben könnte.
Zum vierten Mal organisiert das Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am 25. und 26. März 2015 in Bonn die Konferenz "Satellitenkommunikation in Deutschland – Schlüssel für die moderne Informationsgesellschaft". Mit knapp 300 Teilnehmern, 20 Ausstellern und – zum ersten Mal – 18 Poster-Vorträgen von Nachwuchswissenschaftlern ist die Resonanz so gut wie nie zuvor.
Ab Sonntag, 29. März, gilt an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden der Sommerflugplan. Darunter sind neue Angebote zu Städte- und Touristikzielen in Deutschland, Europa, Nordafrika und Vorderasien. Über 50 Destinationen werden direkt angeflogen. Dazu ermöglichen die Flugpläne täglich weltweite Anschlüsse. Die drei beliebtesten Urlaubsziele dieser Saison sind Antalya (bis zu 50 Starts pro Woche), Mallorca (33) und Kreta (11). Sowohl nach Antalya als auch nach Mallorca gibt es ab beiden Airports tägliche Verbindungen.
Manchmal landet die Gemeine Miesmuschel (Mytilus edulis) als "Muscheln nach rheinischer Art" auf dem Teller oder wird in Belgien mit Pommes Frites serviert. Dass sie als Blutspender für Weltraumexperimente zum Einsatz kommen, ist eher selten. Auf der Internationalen Raumstation ISS ist dies jetzt aber der Fall.
Gegen 11:00 Uhr Ortszeit ist heute über den französischen Alpen bei Prads-Haute-Bléone ein Airbus A320 der Germanwings abgestürzt. Es handelt sich um den Flug 4U 9525 auf dem planmäßigen Weg von Barcelona (BCN) nach Düsseldorf (DUS). Wie die Airline mitteilt befanden sich 144 Fluggäste und sechs Besatzungsmitglieder an Bord des Flugzeuges. Germanwings und die Konzernmutter Lufthansa teilten ihre tiefe Betroffenheit mit und haben eine Telefon-Hotline geschaltet.
Mit dem neuen Sommerflugplan stehen den Passagieren am Münchner Airport wieder viele Reiseziele in alle Welt zur Verfügung. Vom kommenden Sonntag, den 29. März, bis zum Samstag, 24. Oktober 2015, haben die Airlines rund 224.000 Flüge zu 228 Destinationen in 66 Ländern angemeldet. Das sind rund 4.000 Starts und Landungen beziehungsweise knapp zwei Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Neben 16 innerdeutschen Zielen und 167 Destinationen auf der Mittelstrecke werden auch 45 Langstreckenziele regelmäßig angeflogen. Zu dem neuen Saisonflugplan gehört auch eine Reihe neuer Verbindungen und Frequenzerhöhungen.
Der Bundesverband der Deutschen Luftfahrt (BDL) plädiert bei der Revision der Fluggastrechte-Verordnung von der EU für einen fairen Ausgleich zwischen Verbraucher- und Wirtschaftsinteressen, so BDL Hauptgeschäftsführer Matthias von Randow beim Gespräch mit dem Berichterstatter des Europäischen Parlaments, MdEP Georges Bach. Derzeit zahlen die Airlines Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen in Höhe von 132 Mio. Euro pro Jahr. Beim Vorschlag des EU-Parlaments würden sich diese Kosten bis auf das Dreifache erhöhen.
Seit einiger Zeit wirbt die Bundesarbeitsministerin für den Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Regelung der Tarifeinheit geworben. Andrea Nahles rechtfertigt das Gesetzesvorhaben oft mit dem Verweis auf entsprechende Äußerungen des Arbeitgeberpräsidenten Kramer und des DGB-Vorsitzenden Hoffmann und versuche den Eindruck zu erwecken, es würde sich um eine minimalinvasive Maßnahme am Arbeitsmarkt handeln, die größtmöglichen Rückhalt bei allen betroffenen Akteuren genieße, so die Vereinigung Cockpit (VC). Der breite Widerstand gegen das Gesetzesvorhaben, wie er in zahlreichen Stellungnahmen und öffentlichen Verlautbarungen von Gewerkschaftern, Rechtswissenschaftlern und anderen Sachverständigen zum Ausdruck kam, bleibt indes völlig unerwähnt.
Der Vizepremierminister der Volksrepublik China, Ma Kai, besuchte am Freitag, den 20. März 2015, die Firmenzentrale der MTU Aero Engines AG in München. Ma Kai kam in Begleitung einer hochkarätigen Delegation aus den Ministerien Industrie, Finanzen, Handel, Auswärtige Angelegenheiten, Entwicklung und Reform. Empfangen wurden die Gäste vom MTU-Vorstandsvorsitzenden Reiner Winkler und Michael Schreyögg, Vorstand Programme. Im Mittelpunkt der Gespräche standen zum einen die Geschäftsbeziehungen und das Engagement der MTU in China.