Die Interior Werkstätten der Lufthansa Technik Base Maintenance in Hamburg rechnen angesichts des Produktionshochlaufs bei den großen Flugzeugherstellern mit Chancen, in die Auftragsfertigung von Kabinenelementen einzusteigen. Insbesondere bei parallel zur Serienfertigung anstehenden Modifikationsprogrammen können die äußerst flexiblen Werkstätten der Lufthansa Technik mit ihren Möglichkeiten im Bereich Engineering, Design und Fertigung unterstützen. Das über 200 Personen starke Team bietet in Zusammenarbeit mit Engineering, Geschäftsbereich Original Equipment Innovation und den VIP-Werkstätten des Unternehmens seit langem Modifikationsdienstleistungen für kommerzielle Airlines direkt aus einer Hand an.
Der Düsseldorfer Airport befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Er verzeichnete 2015 ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Das Konzernergebnis beläuft sich auf 53,7 Millionen Euro. Der Konzernumsatz lag bei 449 Millionen Euro. Der sechste Passagierrekord in Folge bescherte dem größten Flughafen Nordrhein-Westfalens 22,5 Millionen Reisende. 2015 konnte der Airport auch sein dichtes Streckennetz weiter ausbauen. Ein besonderes Flugplan-Highlight stand im Herbst mit der neuen Interkontinentalverbindung von Cathay Pacific Airways nach Hongkong an. Auch in Sachen Fluggerät gab es eine Premiere. Im Sommer landete der A380 der Fluggesellschaft Emirates erstmalig im Linienbetrieb in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt.
In einer bisher beispiellosen Aktion haben sich jetzt fünf Gewerkschaften aus drei Nationen zusammengeschlossen – gemeinsam werden sie in Zukunft unter dem Titel "DACH" gegen Lohn- und Sozialdumping in der Luftfahrt kämpfen. Neben der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation UFO e.V., welche berufs- und tarifpolitischen Interessen von mehr als 13.000 Mitgliedern bei den Fluggesellschaften Fluggesellschaften Condor, Eurowings, Germanwings, Lufthansa und Lufthansa CityLine vertritt, sind dies die Gewerkschaften vida aus Österreich, die Vereinigung Cockpit aus Deutschland sowie kapers (Gewerkschaft des Kabinenpersonals) und Aeropers (Vereinigung des Cockpitpersonals der SWISS) aus der Schweiz. Sie wollen vereint antreten um das Bestbieterprinzip zu verankern. Qualitäts- und Sozialkriterien in der Arbeitswelt der Luftfahrt müssen in den Vordergrund treten.
Die lateinamerikanische Fluggesellschaft Surinam Airways hat mit der Lufthansa Technik AG einen Vertrag über einen Total Technical Support TTS® geschlossen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von vier Jahren und erstreckt sich auf den in Amsterdam stationierten Airbus A340-300 der nationalen Fluggesellschaft der Republik Surinam.
Die Flughafen Wien AG gibt die Erfüllung der Abschlussbedingungen und somit den rechtsgültigen Vertragsabschluss (Closing) zum Erwerb der indirekten Anteile von SNC-Lavalin Group Inc. an MMLC Holdings Malta Limited (vormals SNC-Lavalin (Malta) Limited, "SNCL Malta") bekannt. SNCL Malta ist mit 38,75 Prozent an der Konsortialgesellschaft Malta Mediterranean Link Consortium Limited ("MMLC") beteiligt, die ihrerseits 40 Prozent an Malta International Airport plc ("Flughafen Malta") hält. Damit steigt der konsolidierte Anteil der Flughafen Wien AG am Flughafen Malta auf durchgerechnet über 48 Prozent.
Ryanair forderte die Europäische Kommission gestern dazu auf, Maßnahmen zu ergreifen, um eine erneute Schließung des europäischen Luftraums durch einen Streik französischer Fluglotsen-Gewerkschaften zu verhindern – das dritte Mal in zwei Wochen und der 43. Streik in sieben Jahren. Die letzte ungerechtfertigte Aktion zeige, dass eine kleine französische Gewerkschaft wiederholt Europas Binnenmarkt (und offenen Luftraum) erpressen könne, so Ryanair. Während die französische Regierung französische Inlandsflüge durch Mindestverpflichtungen sichere, werden gleichzeitig Tausende von Flügen von Großbritannien, Irland, Spanien und Italien gestrichen, die weder in Frankreich starten oder landen. Dadurch wurden die Reisepläne hunderttausender Reisender beeinträchtig.
Wie die Flughafen Wien AG mitteilte, plant der Flughafen für ein Terminalerweiterungs- und Sanierungskonzept. In der heutigen Sitzung des Aufsichtsrats der Flughafen Wien AG wurde das Planungsbudget für ein bis 2023 laufendes Terminalerweiterungs- und Sanierungskonzept freigegeben. Insgesamt wurde dafür eine Planungssumme von rund 39 Mio. Euro genehmigt. Bei einer guten Gesamtrentabilität indiziert eine erste sehr grobe Kostenabschätzung voraussichtliche Projektgesamtkosten von maximal 500 Mio. Euro, die bis 2023 wirksam werden.
Recaro Aircraft Seating gehört zu den besten Arbeitgebern für Ingenieure in Deutschland. Das bestätigte eine unabhängige Untersuchung des Top Employers Institute, das dem Flugzeugsitzhersteller im vergangenen Jahr im Bereich Personalführung und -strategie auf den Zahn fühlte. Einmal im Jahr zeichnet das Top Employers Institute die besten Arbeitgeber der Welt aus. Zu den erfolgreichen Teilnehmern und damit zu den Top Arbeitgebern für Ingenieure in Deutschland zählt im Jahr 2016 auch Recaro Aircraft Seating aus Schwäbisch Hall. Überzeugt hat das Institut "das zukunftsorientierte Denken in Bezug auf Mitarbeiter, die kontinuierliche Optimierung des Arbeitsumfelds und die stetige Investition in die Mitarbeiterentwicklung."
Die Frachtfluggesellschaft Cargolux hat sich in einem für die Branche schwierigen Jahr 2015, das von geringen Erträgen, anhaltenden Überkapazitäten und rückläufigen Frachtmengen geprägt war, erfolgreich behauptet. Im 45. Jahr ihres Bestehens konnte die Airline neue Rekorde bei der beförderten Tonnage und den absolvierten Blockstunden aufstellen und 2015 mit einem Nettogewinn (nach Steuern) von 49 Millionen US-Dollar abschließen. Damit liegt das Unternehmen nicht nur über Marktdurchschnitt, sondern vor den direkten Wettbewerbern in Europa, die teilweise Frachter ausflotten und ihre Aktivitäten herunterfahren mussten.
Vom Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt wurde nun der Entwurf für den Bundesverkehrswegeplan 2030 vorgelegt. Dieser sieht Investitionen in Höhe von 264,5 Milliarden Euro vor. Für die Flughäfen von großer Bedeutung ist eine exzellente Verknüpfung der Verkehrsträger. Airports benötigen unabdingbar den Anschluss ans Bahnnetz und an leistungsfähige Fernstraßen. Für die Flughäfen Frankfurt a.M., Nürnberg, München, Bremen und Hamburg hält der Entwurf deutliche Verbesserungen in der Straßenanbindung bereit. Im Schienenverkehr werden wichtige Ausbaumaßnahmen für die zukünftige Fernverkehrsanbindung des Drehkreuzes München ausgewiesen.
Lufthansa Cargo hat die Leitung der Regionen "Europe & Africa" und "The Amercias" sowie die Leitung für das Global Handling Management neu besetzt. Zum 01. Juni 2016 wird Achim Martinka die Verantwortung für Vertrieb und Handling in der Region Europe & Africa übernehmen. Er folgt auf Carsten Wirths, der seit Anfang des Monats die neue Funktion als Geschäftsführer der Lufthansa CityLine GmbH inne hat. Martinka ist seit Oktober 2010 als Vice President Area Management The Americas für das Geschäft von Lufthansa Cargo in Nord- und Südamerika verantwortlich. Zuvor war der studierte Betriebswirt Regional Director Sales & Handling für die Märkte Frankreich, Schweiz und die Benelux-Staaten.
Die Raumfahrt-Sparte der Airbus Group wird zum 01. Juli 2016 eine neue Leitung erhalten. Nicolas Chamussy, 48, wurde zum Executive Vice President von Space Systems ernannt. Chamussy ist derzeit Büroleiter des CEO der Airbus Group, Tom Enders, und hatte zuvor bereits diverse Managementpositionen im Bereich Verteidigung und Raumfahrt inne. Er tritt die Nachfolge von François Auque an, der beschlossen hat, dass "16 Jahre in dieser Position lange genug sind" und der seine aktuellen Aufgaben an Chamussy übergeben wird. François Auque steht der Raumfahrt-Sparte seit der Gründung der Division Airbus Defence and Space im Jahr 2014 als Executive Vice President vor. In seiner neuen Rolle wird Chamussy Mitglied des Executive Committee von Airbus Defence and Space und berichtet an dessen CEO, Dirk Hoke.
Die Ruag realisiert die Erweiterung einer bestehenden Industriehalle für den Einbau einer Oberflächenbehandlungsanlage (OBA) im Industriepark Emmen. Der Neubau ist als Erweiterungsbau der bestehenden Halle 7 konzipiert, die 2001 erstellt wurde. Die Investition von rund 23 Mio. Schweizer Franken für Gebäude und Anlagen fördert den Wirtschaftsstandort Emmen und damit die Region. Heute wurde als symbolische Handlung der Spatenstich durchgeführt. Die Baueingabe erfolgte am 27. November 2015. Ab Januar 2016 wurden Vorbereitungsarbeiten an der Umgebung vorgenommen. Die Konzernleitung hat am 25. Februar 2016 die Freigabe für die Realisierung erteilt. Der Baubeginn erfolgt nun im April 2016.