Im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen hat das Cargolux Board of Directors am 25. November 2015 einer signifikanten Expansionsstrategie für Europas führende Frachtfluggesellschaft zugestimmt. Das nächste Treffen mit den Gewerkschaften ist für den 30. November 2015 vorgesehen. Auf Basis der jüngsten Entscheidung des Boards geht Cargolux davon aus, dass für die letzten offenen Punkte Kompromisse gefunden werden können. Dementsprechend rechnet die Fluggesellschaft damit, dass im Sinne der Arbeitsplatzsicherung eine Einigung mit dem LCGB erzielt werden kann. In Anlehnung an die Entscheidung des Boards will Die Fracht-Airline eine Reihe von Investitionen tätigen.
Ryanair hat seine jährliche European Works Council-Tagung (EWC) in Dublin abgehalten. Dort gab der Billig-Flieger den Abschluss von Lohnabkommen über fünf Jahre mit allen 76 Piloten-Basen in ganz Europa bekannt. Nachdem die Bordbesatzungen der zwei größten Ryanair-Basen an den Flughäfen Dublin und London Stansted in einer geheimen Wahl ebenfalls die 5-Jahres-Vereinbarung akzeptiert haben, wurden vergleichbare Verhandlungen mit dem gesamten Kabinenpersonal begonnen. Die Fünf-Jahres-Vereinbarungen beinhalten Lohnerhöhungen, bessere Dienstpläne und schnelle Aufstiegsmöglichkeiten, da Ryanair weiterhin stark wächst.
Wizz Air hat den größten Leasing-Vertrag ihrer Firmengeschichte nun unterschrieben. Erstmals arbeitet sie nun mit der chinesischen CCB Financial Leasing zusammen. Der Vertrag umfasst die Finanzierung von elf Airbus A321ceo, die in den Jahren 2016 und 2017 ausgeliefert werden. "Wir freuen uns sehr, unsere neue Beziehung mit CCB Financial Leasing gleich mit dem größten Leasing-Vertrag unseres Bestehens beginnen zu können", erklärt Wizz Air CEO József Váradi. Der Vertrag sei die Fortsetzung einer weit umfangreicheren Beziehung zwischen der Fluggesellschaft und der chinesischen Finanzwelt. "Wizz Air als wichtigen Kunden gewonnen zu haben, ist für uns Teil unserer Internationalisierungs-Strategie im weltweiten Aviation-Leasing", ergänzte Wang Qiang, Präsident von CCB Financial Leasing.
Nachhaltigkeit ist für die Flughafen Wien AG teil der Unternehmensstrategie. Die erfolgreiche Entwicklung der letzten Jahre zeigt, dass es möglich ist sowohl wirtschaftlich wesentlich produktiver zu werden, gleichzeitig die Kundenzufriedenheit und Servicequalität zu steigern, Energieverbrauch und Umweltfreundlichkeit zu verbessern und trotz Rationalisierung und Produktivitätssteigerung positive soziale Akzente für die Mitarbeiter zu realisieren.
Die MTU Aero Engines AG hat auf ihrem Analysten- und Investorentag ihren Zehn-Jahres-Ausblick bis zum Jahr 2025 präzisiert. Das Unternehmen will seinen Wachstumskurs beibehalten und die Profitabilität weiter steigern: Mittel- bis langfristig sollen das bereinigte EBIT überproportional zum Umsatz steigen und der bereinigte Gewinn nach Steuern analog zum bereinigten EBIT zunehmen. Die Aufteilung der Langfristprognose in eine Investitionsphase bis zum Jahr 2017 und eine Konsolidierungsphase ab 2018 behält die MTU bei. Sie basiert auf der erwarteten Umsatzentwicklung der einzelnen Geschäftssegmente. Ab 2018 erwartet die MTU einen starken Umsatzzuwachs in den ertragsstärksten Bereichen, dem Ersatzteil- und dem Instandhaltungsgeschäft.
In einem vertraulichen Spitzengespräch zwischen dem Vorstand der Deutschen Lufthansa AG und den Spitzen der Gewerkschaft UFO haben sich beide Parteien auf Eckpunkte zur Lösung des Tarifkonflikts verständigt. Lufthansa, UFO, aber auch die Pilotenvereinigung Cockpit befinden sich in verfahrenen Situation, unter der auch zunehmend das Vertauensverhältnis leidet. UFO drohte mit erneutem Streik, der nach dem jüngsten Treffen nun noch einmal abgewendet wurde. Die Vereinbarung sieht insbesondere fünf Festlegungen für eine gemeinsame Vorgehensweise in den verschiedenen Themenbereichen vor.
Austrian Airlines hat mit der australischen Bedarfsfluggesellschaft Alliance Aviation Services Limited einen Vertrag über den Verkauf der gesamten Fokker-Flotte unterschrieben. Die Fokker-Flotte der Austrian Airlines umfasst 15 Fokker 100 und sechs Fokker 70, in Summe also 21 Flugzeuge. Mit dem Verkauf der Fokker-Flugzeuge wird die Mittelstreckenflotte der Austrian Airlines verjüngt. Die Fokker-Flugzeuge werden ab Januar 2016 sukzessive gegen neuwertige Jets des Typs Embraer 195 getauscht. Der Kaufpreis für die Fokker-Flugzeuge beträgt 15 Millionen US Dollar und wird in Form eines Aktien- und eines Cashanteils bezahlt. Austrian Airlines wird die Fokker nun schrittweise ausflotten und der Alliance Aviation beginnend ab Dezember 2015 bis Dezember 2017 übertragen.
Die Air Cargo Community Frankfurt, der Zusammenschluss aus Unternehmen, Institutionen und Verbänden zur Förderung des Luftfrachtstandortes Frankfurt, entwickelt sich weiter und konnte jetzt zwei neue Mitglieder begrüßen: Georgi Transporte und die Menian Spedition. Damit ist die Zahl der Mitglieder auf 35 angewachsen. Sie repräsentieren alle Bereiche der Luftfrachttransportkette und bringen ihre Interessen und ihr Know-how in den verschiedenen Kompetenzteams der Community ein. Gemeinsam erarbeiten sie Maßnahmen und Projekte, um Abläufe am Luftfrachtstandort weiter zu verbessern und so die Position Frankfurts als das führende Air Cargo Hub in Deutschland und Europa zusätzlich zu stärken.
Die MTU Maintenance wird auch künftig die V2500-Triebwerke der A320-Flotte von Royal Jordanian exklusiv betreuen. Das Unternehmen hat mit der nationalen jordanischen Fluglinie einen Vertrag auf Basis des Total Engine Care (TEC®)-Pakets mit einer Laufzeit von fünf Jahren abgeschlossen. Die Vereinbarung umfasst Serviceleistungen rund um die Instandhaltung der 24 V2500-A5-Triebwerke von Royal Jordanian sowie Triebwerksleasingoptionen und das Früherkennungssystem MTUPlus Engine Trend Monitoring. Royal Jordanian ist einer der Kunden der ersten Stunde der MTU Maintenance. Bereits in den 1980er-Jahren betreute das deutsche Unternehmen die RB211-Triebwerke von Royal Jordanian, später wurde die Zusammenarbeit für CF34-Antriebe ausgebaut.
Die Zustimmung der Bürger zur Beteiligung der Stadt Memmingen und des Landkreises Unterallgäu an einer Grundstücks-Gesellschaft auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorsts beflügelt den geplanten Ausbau des Allgäu Airport. Das Ja ist für Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid nach der Auszählung der Stimmen zweier Bürgerentscheide nicht nur ein Ja zum Airport, sondern auch zur gesamten Region. Nachdem auch der Freistaat Bayern vor kurzem signalisiert hat, sein Engagement am Allgäu Airport durch rund zehn Mio. Euro zu intensivieren und nachdem als erste die Gesellschafter des Allgäu Airport beschlossen haben, ihre Anteile um mindestens vier Millionen Euro zu erhöhen, geht Airport Geschäftsführer Schmid nun von einer zügigen Umsetzung der geplanten Baumaßnahmen aus.
easyJet, Europas führende Fluggesellschaft, hat ihren ersten Head of Data Science (Leitung Datenanalyse) eingestellt. Die Airline ist bereits branchenführend bei der Verwendung künstlicher Intelligenz (KI) – Ziel ist es, diese Entwicklung zu beschleunigen. KI soll dabei helfen, Effizienz und Umsatz zu steigern und Kosten zu senken. Außerdem soll sich damit auch die Kundenzufriedenheit in verschiedenen Bereichen verbessern lassen. Dazu gehören die Flugpläne, Flottenzuverlässigkeit, das Speisen- und Getränke-Angebot an Bord von easyJet sowie Flight Club, das neue Kundentreue-Programm der Airline. Traditionelle Computersysteme zeichnen Daten nur auf und teilen ihnen Aufgaben zu. Fortgeschrittene Systeme benutzen dagegen KI, um mithilfe dieser Daten Vorhersagen für zukünftige Ereignisse zu treffen.
Mittlerweile machen sich bereits 80 Unternehmen und Wirtschaftsverbände für die zügige Realisierung des Ausbauprojekts stark, wie der Münchner Flughafen mitteilt. Seit die Partner aus der Wirtschaft sich vor einem Monat erstmals auf einer Seite des Airports unter zu Wort gemeldet haben, ist der Kreis der bekennenden Befürworter des Ausbaus um weitere 21 Unternehmen gewachsen, darunter so bekannte Namen wie Osram, Dräxlmaier, Webasto und Coffee Fellows. Für das MDAX-Unternehmen OSRAM aus München etwa, das mit weltweit rund 34.000 Mitarbeitern elektrische und elektronische Leuchtmittel herstellt, ist der Flughafen München ein entscheidender Standortfaktor.