Die MTU Aero Engines AG hat in den ersten neun Monaten 2015 ein Umsatzplus von 16 Prozent auf 3.257,0 Mio. Euro erzielt (Januar bis September 2014: 2.811,6 Mio. Euro). Das operative Ergebnis¹ legte um 23 Prozent auf 333,1 Mio. Euro zu (Januar bis September 2014: 270,9 Mio. Euro). Die Ergebnismarge kletterte von 9,6 Prozent auf 10,2 Prozent. Den Gewinn nach Steuern² konnte die MTU um 30 Prozent auf 231,4 Mio. Euro steigern (Januar bis September 2014: 178,3 Mio. Euro). In der zivilen Instandhaltung verzeichnete die MTU in den ersten neun Monaten den größten Umsatzanstieg: Hier nahm der Umsatz um 25 Prozent auf 1.148,4 Mio. Euro zu (Januar bis September 2014: 920,8 Mio. Euro). Hauptumsatzträger war der A320-Antrieb V2500.
Die Lufthansa Technik Puerto Rico (LTPR) hat die Ersatzteillogistik in die Hände der Lufthansa Technik Logistik Services GmbH (LTLS) gelegt. Der Vertrag ist bereits in Kraft, läuft zunächst für ein Jahr und verlängert sich automatisch, falls keine der Parteien kündigt. Im Rahmen des Vertrages übernimmt die LTLS die Verantwortung für alle Inbound- und Outbound-Transporte aus den USA, aus Europa und den asiatischen Ländern zum noch neuen Standort in Aguadilla, Puerto Rico inklusive Verzollung. Neben den Routinetransporten werden auch AOG-Sendungen geleistet, ebenso Spezialtransporte wie die Beförderung von Triebwerken.
In den ersten Quartalen des Jahres stieg die Zahl der Fluggäste an deutschen Flughäfen auf knapp 165,1 Millionen (an und ab). Das sind 4,3 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt verzeichneten die deutschen Flughäfen bis zum September mehr Fluggäste als im gesamten Jahresverlauf 2005. Wachstumstreiber war in den ersten drei Quartalen der Interkontinentalverkehr, der um 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum anstieg. Auch der Europaverkehr mit einem Zuwachs von 4,8 Prozent entwickelt sich erfreulich. Der innerdeutsche Verkehr wächst ebenfalls stabil und steigerte sich um 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Etihad Airways hatte letzte Woche eine einstweilige Verfügung eingereicht, um Sicherheit über die Codeshare-Flüge mit airberlin zu erhalten. Nun begrüßte die Airline die Entscheidung des Verwaltungsgerichts in Braunschweig, dass die Codeshare-Flüge mit airberlin zu Destinationen in Europa, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten fortgesetzt werden können. Die Einleitung rechtlicher Schritte sollte außerdem die 8.000 Angestellten der deutschen Fluggesellschaft schützen und den Passagieren Transparenz und Zuversicht geben. Etihad hält Anteile in Höhe von 29,2 Prozent an airberlin, Deutschlands zweitgrößter Airline.
Die MTU Aero Engines AG beteiligt sich an der neuesten Version der LM6000-Industriegasturbine von General Electric (GE), der LM6000-PF+. Deutschlands führender Triebwerkshersteller hat sich als Risk-and-Revenue-Sharing-Partner einen Programmanteil von rund 13 Prozent an Entwicklung und Produktion dieses Aeroderivats, das vom CF6-Antrieb abgeleitet ist, gesichert. Das PF+-Modell bietet eine höhere Leistungsfähigkeit (52-58 Megawatt) und eine gesteigerte Wärmeleistung für kombinierte Prozessanwendungen (56 Prozent) als andere Produkte seiner Klasse. Die MTU erwartet durch den Einstieg über die gesamte Programmlaufzeit einen Umsatz in der Größenordnung von rund einer Milliarde Euro.
Der internationale Technologie-Konzern SAFRAN gab heute seine Ergebnisse für das dritte Quartal 2015 bekannt. Der bereinigte Umsatz von SAFRAN stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 15,4 Prozent auf 4,141 Milliarden Euro. Gestützt wurde diese Steigerung vor allem durch anhaltendes Wachstum in den Sparten Luft- und Raumfahrt (Antriebe und Ausrüstung), Sicherheit sowie Verteidigung. Für die ersten neun Monate des Jahres 2015 erzielte SAFRAN einen bereinigten Umsatz von 12,544 Milliarden Euro. Dies entspricht einer Steigerung um 16,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr 2015 erwartet SAFRAN ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich sowie ein deutliches Wachstum des bereinigten Konzernergebnisses.
Die Herbstferien in Nordrhein-Westfalen sind vorüber: Zwölf Prozent mehr Fluggäste als im Vorjahr nutzten den Heimathafen in der ersten Oktoberhälfte für den Start in den Urlaub. Auch bis zum Ferienende in den angrenzenden Bundesländern Niedersachsen und Hessen rechnet der Airport mit einem deutlichen Passagierplus gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Rund 50.000 Fluggäste zählte der Paderborn-Lippstadt Airport allein in der Zeit vom 02. Oktober bis zum 18. Oktober 2015. Palma de Mallorca, Antalya und Fuerteventura waren die beliebtesten Reiseziele. Darüber hinaus wurde das Drehkreuz in München vermehrt für den Anschluss an das weltweite Streckennetz der Lufthansa genutzt.
Die UFO arbeitet derzeit an einer detaillierten Gegenüberstellung der Inhalte, die sie in den vergangenen Monaten gemeinsam mit Lufthansa besprochen hat und welche diese mit ihrem Forderungspaket am Montag vom Tisch genommen hat. Seitdem veröffentlichte die Lufthansa zwei Mitteilungen, in denen sie versuche, ihr Forderungspaket den Kabinenmitarbeitern und der Öffentlichkeit als "Top-Angebot" anzupreisen, so UFO. Dagegen sei die Lufthansa von den seit zwei Jahren zwischen ihr und UFO besprochenen Themen am vergangenen Montag nun teilweise vollständig abgerückt.
Dirk Hoke (46) wurde von der Airbus Group SE für die Nachfolge von Bernhard Gerwert (62) als CEO von Airbus Defence and Space (DS) berufen. Er tritt dieses Amt am 01. April 2016 an. Dirk Hoke, bis vor kurzem CEO der Geschäftseinheit Large Drives bei der Siemens AG, stößt bereits ab 01. Januar 2016 zu Airbus Group – zunächst als Stellvertreter von Bernhard Gerwert.
Lufthansa und die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) verhandeln seit Monaten zu zahlreichen Tarifthemen. Heute hat Lufthansa der UFO erneut ein umfangreiches Angebot für alle offenen Tarifthemen vorgelegt – vor allem zur Alters- und Übergangsversorgung sowie zur Vergütung für die rund 19.000 Kabinenmitarbeiter der Lufthansa Passage. Wer länger fliegt, soll in Zukunft seine betriebliche Altersversorgung deutlich erhöhen können. Dabei soll die Übergangsversorgung, die durch längeres Fliegen nicht in Anspruch genommen wird, genutzt werden können, um die individuelle Rente zu erhöhen. Als Rente könnten so bis zu 100 Prozent des letzten Grundgehalts erreicht werden.
Eine neue Studie der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw) unterstrich einer baldigen Realisierung der dritten Start- und Landebahn am Münchner Airport eine entscheidende Bedeutung für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Bayern und die künftige Entwicklung seines Arbeitsmarktes. Und so gestaltet sich auch das Meinungsbild zahlreicher Wirtschaftsvertreter. Nun meldeten sich rund 60 namhafte bayerische Unternehmen, Wirtschaftsverbände und internationale Luftfahrtkonzerne mit einem klaren Bekenntnis zu dem Ausbau des Flughafens zu Wort. Auf den Internetseiten der Flughafen München GmbH (FMG), auf denen über alle Aspekte des Ausbauvorhabens informiert wird, machen sich die Spitzenvertreter weltweit agierender Konzerne ebenso wie mittelständischer Unternehmen und bayerischer Traditionsfirmen für eine baldige Realisierung der dritten Start- und Landebahn stark.