airberlin hat das erste Quartal des Jahres in einem schwierigen Marktumfeld mit hohem Druck auf Auslastung und Yield operativ leicht besser als im Vorjahr abgeschlossen. Vor allem die Effekte des Turbine-Programms sorgten für einen deutlichen Rückgang der Kosten. So konnte airberlin die Kosten pro angebotenen Sitzplatzkilometer (CASK) exklusive Treibstoffkosten um 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal senken. Reduziert haben sich vor allem Infrastrukturkosten an den Flughäfen und Flugzeugkosten aufgrund von Produktivitätssteigerungen und durch neu ausgehandelte Leasingverträge mit besseren Konditionen.
Im April starteten und landeten 2.338.049 Passagiere an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das ist ein Zuwachs von 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wurden im April 629.441 Passagiere registriert (plus 12,7 Prozent), in Tegel waren es 1.708.608 Fluggäste (plus 5,3 Prozent). Das prozentuale Passagierwachstum war damit im vierten Monat des Jahres am Standort Schönefeld im Vergleich zu Tegel mehr als doppelt so hoch.
Im April 2014 sind 2.131.030 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einem Wachstum von 2,0 Prozent. Die Anzahl Lokalpassagiere stieg im April 2014 um 2,5 Prozent auf 1.487.772. Der Transferanteil in diesem Zeitraum lag bei 29,9 Prozent (minus 0,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr). Die Zahl der Umsteigepassagiere stieg nach 13 Monaten erstmals wieder im Vorjahresvergleich und erreicht mit 636.698 ein Plus von 0,6 Prozent.
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di lehnt Pläne der Lufthansa, die dezentralen Standorte in eigenständige GmbHs auszugründen, ab. Nach Vorstellung der Lufthansa, über die jetzt Betriebsräte informiert wurden, soll jede dezentrale Station eine eigenständige GmbH bilden, die sich dann in Konkurrenz zu anderen Unternehmen um die Leistungen der Lufthansa oder Germanwings bewerben muss. Von diesen Maßnahmen der Lufthansa wären rund 1.500 Beschäftigte der Passage an allen deutschen Standorten betroffen.
Die Fraport AG hat an ihrem Heimatstandort Frankfurt im April gut 4,7 Millionen Fluggäste begrüßt. Dies entspricht einem leichten Zuwachs von 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Verkehrsstatistik des Flughafenbetreibers war im Berichtsmonat durch zum Teil gegenläufige Sonder- und Basiseffekte geprägt. Im April 2013 waren durch den Streik des Lufthansa-Bodenpersonals rund 950 Flüge annulliert worden, über 100.000 Fluggäste waren betroffen.
Die Austrian Airlines Group hat im April 2014 über eine Million Passagiere befördert. Das entspricht einem Plus gegenüber Vorjahr von 8,2 Prozent. Dieser Zuwachs resultiert insbesondere aus dem starken Wachstum bei den Nordamerika-Flügen. Unter anderem ist aber auch Ostern in diesem Jahr in den April gefallen, während es im vergangenen Jahr im März war. Die Kapazität wurde um 10,8 Prozent erhöht. Die Passagierkilometer (RPK) sind um 16,9 Prozent gestiegen. Die Auslastung verbesserte sich somit um 4,2 Prozentpunkte auf 80,7 Prozent.
Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group haben im April insgesamt 8,6 Millionen Fluggäste befördert, 0,6 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Flüge lag konzernweit um 6,1 Prozent unter dem Wert des Vorjahres, unter anderem bedingt durch den Einsatz größerer Flugzeuge im Rahmen der laufenden Flottenmodernisierung. Dabei waren die Passagierflugzeuge des Konzerns im Durchschnitt zu 79,5 Prozent besetzt.
Die Vereinigung Cockpit e.V. kritisiert das Vorhaben der Bundesregierung, die Tarifeinheit gesetzlich zu regeln, und fordert, dass der DGB dieses Vorhaben der großen Koalition ablehnt. Der Eingriff in den Bestand und die Betätigung organisierter Arbeitnehmer auch in "Spartengewerkschaften" durch den Gesetzgeber müsse unterbunden werden. Eine gesetzliche Einführung der Tarifeinheit, wie es im Koalitionsvertrag vorgesehen ist, verstoße gegen die verfassungsmäßigen Rechte der Arbeitnehmer und Gewerkschaften, so die VC.
airberlin hat die angekündigte Rekapitalisierung durch die Platzierung neuer Anleihen und die von Etihad Airways gezeichnete nachrangige, unbefristete Wandelanleihe erfolgreich umgesetzt. Die Rekapitalisierung mit einem Gesamtvolumen von 550 Millionen Euro wird damit die Eigenkapital- und Liquiditätsposition von airberlin nachhaltig stärken. Durch zwei neue Anleihen, jeweils eine in Euro und eine in Schweizer Franken, hat airberlin insgesamt 252 Millionen Euro eingenommen. Investoren der in den Jahren 2014 und 2015 fälligen Anleihen, haben ihre Anteile in einem Gesamtbetrag von 12,63 Millionen Euro in die neue Anleihe umgetauscht.
Die Henan Province Airport Group und die Mitteldeutsche Airport Holding verbindet künftig eine strategische Flughafenkooperation. Sie hat das Ziel, gemeinsam Luftfrachtverkehrsverbindungen zu entwickeln und die Standorte als zentrale Drehscheiben für die Verteilung von Warenströmen in China und Europa zu stärken. Diese Vereinbarung wurde am Donnerstag, 08. Mai, in der Messestadt im Beisein des Leipziger Oberbürgermeisters Burkhard Jung unterzeichnet.