Seit rund einer Woche ist er gültig: der neue Sommerflugplan am Flughafen Bremen. Urlauber und Geschäftsreisende haben ab Bremen nonstop die Möglichkeit beliebte Sonnenziele und interessante Städte zu erreichen oder über die sieben Drehkreuze München, Frankfurt, Amsterdam, Paris, Istanbul, Kopenhagen und Brüssel, die ab Bremen angeflogen werden, weiter in die ganze Welt zu fliegen. Mit dabei sind natürlich die Lieblingsinsel der Deutschen Mallorca, Lissabon, Fuerteventura oder Gran Canaria. Wer gerne Städte-Trips unternimmt, sollte Riga oder Stockholm in seine Reiseplanung aufnehmen.
In diesem Jahr sind die Vereinigten Staaten von Amerika Partnerland der HANNOVER MESSE, die am 24.04.2016, durch den amerikanischen Präsidenten Barack Obama und die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland Angela Merkel eröffnet wird. Nach derzeitigem Stand der Planungen wird der Präsident der USA am Hannover Airport landen und starten. Beeinträchtigungen für Fluggäste sind durch die Ankunft und den Abflug des Präsidenten nach jetzigem Stand nicht zu erwarten. Die Polizei Hannover informiert über den Polizeieinsatz, mögliche Einschränkungen im Straßenverkehr und hat unter der kostenfreien Telefonnummer 0800-7313131 bis zum 15.04.2016, montags bis freitags von 08:00 bis 19:00 Uhr sowie ab Montag, 18.04.2016, bis voraussichtlich Montag, 25.04.2016 von 08:00 bis 20:00 Uhr ein Bürgertelefon geschaltet.
In der Nacht vom 09. April auf den 10. April wird auf dem Dach des Towers der Deutsche Flugsicherung DFS am Flughafen Düsseldorf die Antenne eines neuen Bodenradars installiert. Mit Hilfe eines Teleskop-Autokrans wird die 450 kg schwere Antenne auf das Dach des 85 Meter hohen Towers gehoben und verankert. Das Bodenradar ermöglicht den Fluglotsen, alle rollenden oder fahrenden Bewegungen auf dem Flughafengelände zu kontrollieren – insbesondere bei Schlechtwetterlagen wie Nebel. Die neue Antenne wird das bislang auf dem alten Tower beheimatete System ersetzen. Sie ist Teil einer Technik, die zukünftig eine detailliertere und verbesserte Übersicht der aktuellen Verkehrslage – hier den Positionen von Flugzeugen und Fahrzeugen – am Flughafen ermöglicht.
Die räumliche Nähe zum US-Militärflughafen Ramstein verleiht einem Anwohner kein Klagerecht, um von der Bundesrepublik Deutschland die Überwachung bewaffneter Drohneneinsätze der US-Streitkräfte zu verlangen, soweit diese von Ramstein aus gesteuert werden sollten. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig heute entschieden. Im verhandelten Fall wohnt der Kläger in Kaiserslautern 12 km vom Militärflughafen Ramstein entfernt. Auf der von den US-Streitkräften genutzten Air Base befindet sich u.a. das Hauptquartier der US-Luftstreitkräfte in Europa. Der Kläger begehrt – nach Änderung seiner ursprünglichen Klageanträge – zuletzt, die Bundesrepublik Deutschland zur Überwachung der Völkerrechtskonformität bewaffneter Drohneneinsätze der US-Streitkräfte zu verpflichten, die über die Ramstein Air Base gesteuert würden, und den Vereinigten Staaten im Fall der Verweigerung von Überwachungsmaßnahmen insoweit die weitere Nutzung der Ramstein Air Base zu untersagen.
Austrian Airlines baut den Nachbarschaftsverkehr zwischen Österreich und Deutschland aus. Seit vergangener Woche bietet Austrian Airlines vier tägliche Verbindungen zwischen Graz und Frankfurt an. Diese Route wurde bislang in Verantwortung von Lufthansa geflogen. Die Strecken zwischen Innsbruck sowie Salzburg und Frankfurt wurden bereits in das Streckennetz von Austrian Airlines übernommen. Im Rahmen der Übernahme des Nachbarschaftsverkehrs plant Austrian Airlines auch die Vergrößerung der Flotte und die Einstellung zusätzlicher Piloten: Noch in diesem Jahr wird die Lufthansa-Tochter zwei zusätzliche Airbus A320 in die bestehende Flotte von 29 Airbus oder insgesamt 79 Flugzeugen aufnehmen. Insgesamt bietet der rot-weiß-rote Carrier seit 27. März 2016 bis zu 296 Flüge pro Woche zwischen Österreich und Deutschland an, davon bis zu 119 Flüge aus den österreichischen Bundesländern und 177 aus dem Austrian Hub Wien.
Ein Windkraftbetreiber hatte die Errichtung von vier Windkraftanlagen geplant. Wegen der möglichen Störung einer ca. 1,5 Kilometer entfernt liegenden Navigationseinrichtung der DFS hatte das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) auf der Grundlage einer gutachtlichen Stellungnahme der DFS gegen die Errichtung der Windkraftanlagen entschieden. Es geht dabei um die Störung von Navigationsanlagen der Flugsicherung durch Windkraftanlagen. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig (BVerwG) hat gestern 2016 die Revision des Windkraftbetreibers zurückgewiesen. Damit ist nun erstmalig ein höchstrichterliches Urteil in der Sache zu Gunsten der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) ergangen.
Sie tragen das beste Ausbildungssystem in der deutschen Verkehrsbranche: Sieben hauptamtliche Ausbildungsreferenten der Flughafen München GmbH (FMG) und rund 230 Ausbildungs- und Lehrbeauftragte sorgen dafür, dass die derzeit rund 150 Auszubildenden und Teilnehmer eines dualen Studiums optimal auf das Berufsleben vorbereitet werden.
Elektromobilität spielt für den Düsseldorfer Airport eine zunehmend wichtige Rolle. Zehn neue Elektroautos des Modells BMW i3 gehören ab sofort zum Fuhrpark des Unternehmens. Das Besondere: Die Fahrzeuge sind Teil des Forschungsprojektes "Premium", das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg-Essen, der BMW Group und weiteren Partnern ins Leben gerufen wurde. Forschungsziel ist es, wertvolle Erkenntnisse über Elektrofahrzeuge während ihrer Nutzung bei Betreibern von Fahrzeugflotten und Privatanwendern zu gewinnen.
Die beiden nächsten von der OHB System AG für das Europäische Navigationssystem Galileo entwickelten und gebauten Galileo-FOC Satelliten (Danielè und Alizée) haben das Startgelände in Kourou (Französisch-Guyana) wohlbehalten erreicht.