Da staunten die Passagiere und Besucher des Düsseldorfer Airports heute Mittag nicht schlecht: Plötzlich erschallte "Can’t stop" von den Red Hot Chilli Peppers im Terminal. Wenige Augenblicke später betrat Boxchampion Wladimir Klitschko einen Boxring mitten auf der Abflugebene. Vor etwa 1.000 Zuschauern und nationalen sowie internationalen Beobachtern absolvierte der Profi-Boxer im Rahmen der Erlebniswelt Düsseldorf Airport sein letztes öffentliches Workout vor seinem Weltmeisterschaftskampf am Samstag in der Esprit Arena. Dann will der IBF-, IBO-Schwergewichtsweltmeister und WBA- und WBO-Superchampion seinen Weltmeistertitel gegen Tyson Fury verteidigen. Der ungeschlagene Brite stieg ebenfalls in den Boxring und zeigte, dass er top vorbereitet ist und Wladimir Klitschko gefährlich werden will.
Mit der Umsetzung des Senatswillens zur Stärkung der Tourismusbranche in Hamburg (Drs. 18/5544) wurde in den Jahren 2006/07 die Büchse der Pandora bezüglich der Billigfliegerei am innerstädtischen Hamburger Flughafen geöffnet. Seitdem werden über finanzielle Anreizsysteme mit deutlichen Rabattierungen der Start- und Landeentgelte bis auf Null Euro für Fluggesellschaften, die neue Flugverbindungen anbieten ("City Pairs") sowie ein streckenbezogenes Wachstumsprogramm ("SWP") immer mehr Billigflieger ("Low-Cost-Carrierer") angelockt. Dieses sehr zum Leidwesen der mehr als 100.000 vom Fluglärm betroffenen Bürgerinnen und Bürger in Hamburg und Schleswig-Holstein.
Die neue Linie RE 6a nimmt ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember Fahrt auf. Betreiber der Regionalexpress-Verbindung zwischen Düsseldorf und Köln/Bonn Flughafen ist DB Regio NRW. Im Stundentakt verbindet die 62 Kilometer lange Zugstrecke künftig die Landeshauptstadt mit dem Kölner Hauptbahnhof und der internationalen Flugverkehrsdrehscheibe. Das neue Angebot sorgt für zusätzliche Kapazitäten im dicht befahrenen Bahnkorridor zwischen den drei Knotenpunkten. Mit einer Fahrtzeit von unter einer Stunde schafft der Regionalexpress 6a zudem eine zügige Alternative zum Individualverkehr. Von der umsteigefreien und zeitlich attraktiven Anbindung der RE 6a profitieren nicht nur Passagiere von und zum Flughafen Köln/Bonn.
Am gestrigen Dienstag, den 24.11.2015, fand auf Einladung des Lufthansa-Vorstands ein Spitzengespräch zwischen Lufthansa und UFO statt. Am Ende eines intensiven Austauschs machte die UFO einen konkreten Vorschlag, um die bereits für diese Woche verkündeten Streiks abzusagen zu können. Die inhaltlichen Differenzen sind an einigen Stellen deutlich zu Tage getreten. Die Vermutung, dass der Vorstand in den vergangenen Monaten zu deutlich veränderten Planungen gekommen ist, die in Teilen wiederum nicht mehr zu bisherigen Vereinbarungen zu passen könnten, hat sich bewahrheitet, hieß es von dem Vorsitzenden der UFO, Nicoley Baublies.
Die Fraport AG und die Anne-Frank-Schule Raunheim (AFS) besiegelten heute im feierlichen Rahmen eine Kooperationsvereinbarung über eine gegenseitige Betriebs- und Lernpartnerschaft. Ziel der Kooperation ist es, den Schülerinnen und Schülern einen frühzeitigen und umfassenden Einblick in betriebliche und berufsvorbereitende Abläufe zu ermöglichen.
Flugangst bei Kindern muss nicht sein: Lufthansa bietet in einer Kooperation erstmals auch Seminare für junge Passagiere an. Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren wird hier behutsam geholfen, die eigene Flugangst zu verstehen und zu überwinden. Das erste Seminar für Kinder findet am 12. Dezember 2015 in München statt, am 30. Januar 2016 folgt ein zweites Seminar in Köln. Ein auf Flugangst spezialisierter Psychologe und ein Lufthansa-Pilot nehmen sich den Befürchtungen der Kinder an. Die Angstphantasien, die häufig durch fehlendes oder falsches Wissen entstanden sind, lassen sich schnell durch die detaillierten Erklärungen eines Piloten reduzieren.
Die Gewerkschaft UFO wird heute noch keine Zeiten zum Streik für die angekündigten Arbeitskämpfe von 26.11.2015 bis 30.11.2015 bekanntgeben. "Wir befinden uns derzeit mit dem Lufthansa-Vorstand in einem Deeskalationsversuch, um die Absage dieser Streiks ggf. noch ermöglichen zu können", so Nicoley Baublies, Vorstandsvorsitzender der UFO. Weitere Informationen wird die Gewerkschaft am morgigen Mittwoch bekanntgeben. Lufthansa hatte die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit (VC), Unabhängige Flugbegleiter Organisation UFO und Ver.di zu Gesprächen eingeladen, diese Einladung hatte die Arbeitnehmer in Form und Inhalt jedoch nicht überzeugt.
Lufthansa hatte vergangenen Donnerstag einen, zunächst ausschließlich über die Medien platzierten Aufschlag zu einem so genannten Jobgipfel gemacht. Alle beteiligten Gewerkschaften waren sich einig, dass es einer ernsthaften Initiative zur Befriedung der Situation bei Lufthansa bedarf. Die Vorgehensweise von Lufthansa rund um diesen Jobgipfel sahen sie dazu allerdings in jeder Hinsicht nicht geeignet. Ende letzter Woche hätten die Vereinigungen auf verschiedenen Wegen mehrere Vorschläge gemacht und einen Brief persönlich an die Personaldirektorin Frau Bettina Volkens und den Vorstandsvorsitzenden Herrn Carsten Spohr gerichtet, wie solch ein Gipfel aus Sicht der Gewerkschaften doch noch zu einem Erfolg führen könne. Heute erhielt UFO am frühen Mittag ein Schreiben des Verhandlungführers, das die von den Gewerkschaften aufgebrachten Vorschläge und Bedenken gar nicht aufgreife.
Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) hat die von Lufthansa (LH) nur indirekt gesendete Einladung zu einem Gespräch am runden Tisch mit den drei Gewerkschaften VC, ver.di und UFO intern und direkt an den Lufthansa-Vorstand beantwortet und wird sich dazu bis zu einer Reaktion der Lufthansa an die UFO nicht öffentlich äußern. Die UFO sieht in der über die Öffentlichkeit ergangenen Einladung, der darin befindlichen Themenfestlegung zu dem so genannten Job-Gipfel derzeit erst einmal nur die auf Medienwirksamkeit ausgerichtete Fortführung einer Propaganda-Schlacht der Lufthansa gegen die eigenen Mitarbeiter und ihre Sozialpartner.
Zur Vorweihnachtszeit bietet der Köln Bonn Airport im Dezember erstmals besondere Abendtouren für Besucher an. Bei den "Lichterfahrten" können Teilnehmer nicht nur hinter die Kulissen des Flughafens blicken. Wenn in der Abenddämmerung die Landebahnbefeuerungen und zehntausende Signallampen hell erleuchten, erleben Besucher die faszinierende Welt des Flughafens im wahrsten Sinne des Wortes in einem ganz anderen Licht. Die Touren starten um 15:00 Uhr mit einem gemütlichen Beisammensein bei Punsch und Gebäck bei Maredo und der Ausgabe der personalisierten VIP-Besucherausweise.