Nachdem der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) am Dienstag sämtliche Klagen gegen einen Ausbau des Allgäu Airport abgewiesen hat, steht einer Umsetzung der geplanten Baumaßnahmen nichts mehr im Wege. Weitere Pläne wie der Ausbau des Terminals, der Bau neuer Hallen und die Optimierung der Vorfeldflächen seien an den Bedarf gekoppelt, berichtet Geschäftsführer Ralf Schmid. Entwickle sich der Airport weiter positiv, werde man reagieren. Der Planfeststellungsbeschluss sehe das vor. So erreicht das bisherige Passagier-Terminal seine Belastungsgrenze bei einem jährlichen Fluggastaufkommen von 1,8 Millionen Passagieren.
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat mit Beschlüssen vom 22. Juni 2015 die Beschwerden des Bundes Naturschutz in Bayern und mehrerer Privatpersonen gegen die Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Verwaltungsgerichthofs München vom 19. Februar 2014 zurückgewiesen. Der Verwaltungsgerichtshof München hatte mit dem angefochtenen Urteil die Klagen der Beschwerdeführer gegen den Planfeststellungsbeschluss der Regierung von Oberbayern für die Erweiterung des Verkehrsflughafens München durch die Anlage und den Betrieb einer dritten Start- und Landebahn abgewiesen.
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH tritt Berichten entgegen, die den Eindruck vermitteln könnten, die Betreibergesellschaft der Berliner Flughäfen könnte durch die verschobene Inbetriebnahme des BER einen finanziellen Vorteil erzielt haben. Darin heiße es, die Summe sei dem Vernehmen nach deutlich höher, als die FBB selbst wegen der BER-Nichteröffnung an Airlines oder andere betroffene Firmen bisher zahlte. Die Autoren beziehen sich damit auf eine angebliche Zahlung einer Managerhaftpflichtversicherung in Höhe von 12 Mio. Euro an die Flughafengesellschaft und rechnet diese gegen angebliche Zahlungen der FBB auf.
Jedes Jahr vergessen die Passagiere am Hamburg Airport etliche Gegenstände. Die Fundstücke, ob Bücher, Handys oder Laptops, werden nach einer dreimonatigen Aufbewahrungsfrist im Fundbüro des Airport Offices öffentlich versteigert. Der Erlös der Versteigerungen wird traditionell für einen guten Zweck gespendet.
Mit einer Boeing B747-400 startet der FC Bayern am 16. Juli zu der "Audi Summer Tour China 2015", einer zehntägigen China-Reise. Das Langstreckenflugzeug mit der Kennung D-ABVU wurde einmalig mit dem FC Bayern Logo und einem speziellen Schriftzug beklebt. Der "Jumbo" landet an diesem Donnerstag voraussichtlich um 17:00 Uhr aus Frankfurt und startet mit der Mannschaft, den Trainern und Gästen gegen 20:00 Uhr von München nach Peking. Weitere Stationen sind Shanghai und Guangzhou. Insgesamt werden drei Spiele ausgetragen: Gegen den FC Valencia (Peking), Inter Mailand (Shanghai) und Guangzhou Evergrande (Guangzhou).
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt der Schweiz hat den Lärmbelastungskataster für den Flughafen Zürich publiziert. Die Ausarbeitung der Lärmbelastungskataster ist eine der Grundlagen, um Maßnahmen gegen den Fluglärm zu treffen. Die Schweizer Gesetzgebung für den Umweltbereich (Umweltschutzgesetz und Lärmschutzverordnung) überträgt der zuständigen Behörde die Aufgabe, in einem Kataster die Lärmimmissionen von Luftfahrtanlagen festzuhalten. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) ist deshalb verpflichtet, die Lärmkurven für Luftfahrteinrichtungen darzustellen.
Schon seit Jahren fordert die Vereinigung Cockpit (VC), dass die Luft an Bord von Flugzeugen absolut frei von jeglichen giftigen Rückständen sein muss. Besonders Ölrückstände haben in der Atemluft an Bord nichts verloren – sie können potenziell starke Auswirkungen auf die Gesundheit der Passagiere und der Crews haben.
Ab dem 20. Juli beginnen die Bauvorbereitungen für die Erneuerung des Instrumentenlandesystems (ILS) am Dortmund Airport. Der eigentliche Baubeginn ist für den 03. August geplant. Zunächst werden insbesondere Erdbauarbeiten vorgenommen, um im kommenden Frühjahr mit dem Austausch der Anlagen fortzufahren. Bis Ende 2016 wird das System in beiden Anflugrichtungen ausgetauscht. Um einen möglichst störungsfreien Flugbetrieb zu ermöglichen, finden die Bauarbeiten ausschließlich außerhalb der Betriebszeiten des Ruhrgebietsflughafens statt und damit in der Zeit von 23:00 bis 06:00 Uhr.
Wenn am 16. Juli in Hamburg und am 20. Juli in Schleswig-Holstein die Sommerferien beginnen, herrscht wieder Urlaubsstimmung am Hamburg Airport. In den ersten fünf Hamburger Ferientagen (16. Juli bis 20. Juli) starten 1.013 Flugzeuge mit ca. 123.000 Passagieren vom Hamburg Airport. Hauptreisetag ist Freitag, der 17. Juli 2015 mit insgesamt 226 Abflügen. Ganz oben auf der Liste der beliebtesten Urlaubsländer stehen auch diesmal wieder Spanien, die Türkei und Griechenland. Im Urlaub entspannen sich Geist und Seele. Damit die Erholung schon am Flughafen beginnt, sollten sich Fluggäste vor ihrer Reise gut darüber informieren, was praktisch, erlaubt oder verboten ist.