Der Bau des Parkhauses P1 am Hamburg Airport hat die oberste Ebene und damit seine volle Höhe von 20 Metern erreicht. Der Flughafen feiert mit einem traditionellen Richtfest die Entstehung eines der größten Parkhäuser am Flughafen. Rechtzeitig zu den Sommerferien wird das neue, komfortablere Parkhaus P1 nahe der Terminals in Betrieb gehen. Auf einer Fläche von über 70.000 m2, so groß wie ca. zehn Fußballfelder, entstehen rund 2.800 Parkplätze auf insgesamt sechs Ebenen. In das neue P1 wird Hamburg Airport rund 27 Millionen Euro aus eigenen Mitteln investieren.
Aufgrund von massiven Streikaktivitäten des Sicherheitspersonals am Flughafen Frankfurt fanden heute keine Sicherheitskontrollen mehr für ab Frankfurt reisende Passagiere statt. Flugreisende waren gebeten, heute nicht mehr zum Flughafen zu kommen, da es keine Möglichkeit mehr gebe, die Flüge zu erreichen. Die Umsteigeprozesse im Transferbereich sind davon nicht betroffen. Bei Verfügbarkeit boten einige Airlines an, Passagiere im Inlandsverkehr auf die Bahn umzubuchen bzw. für Übernachtungen in freie Hotelzimmer-Kapazitäten zu buchen.
Der Flughafen Zürich erhält die Möglichkeit, im laufenden Jahr drei Serien von Messflügen ausserhalb der Betriebszeiten durchführen zu lassen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat ein entsprechendes Gesuch der Flughafen Zürich AG genehmigt.
Die Messflüge finden von Ende Februar bis Anfang März, Anfang Juni und von Ende August bis Anfang September statt.
Die internationalen Luftfahrt-Normen sehen vor, dass die Funktionalität und Genauigkeit von Navigationsanlagen auf Flughäfen zweimal jährlich überprüft werden müssen.
Die ESA hat heute ein weltraumgestütztes Observatorium zur Aufspürung von Planeten in der Umlaufbahn fremder Sterne als dritte mittelgroße Wissenschaftsmission ausgewählt, die spätestens 2024 gestartet werden soll. Der ESA-Ausschuss für das Wissenschaftliche Programm hat die Durchführung der Mission PLATO (planetare Transite und Oszillationen von Sternen) als Bestandteil des Programms Kosmische Vision 2015 bis 2025 beschlossen.
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH FBB hat den Antrag zur Sanierung der Start- und Landebahn des Flughafens Schönefeld bei der Gemeinsamen Oberen Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB) eingereicht. Für die Dauer der Bauarbeiten soll der Flugverkehr in Schönefeld wie berichtet über die bereits seit Mai 2011 fertiggestellte Südbahn des BER abgewickelt werden.
Die Flughafengesellschaft hat entschieden, die Sanierung der Start- und Landebahn des Flughafens Schönefeld vor die Eröffnung des BER zu ziehen, um Kapazitätsengpässe im späteren Luftverkehrsbetrieb zu vermeiden.
Die Flughafen München GmbH sieht sich durch das vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof verkündete Urteil zur Rechtmäßigkeit des Planfeststellungsbeschlusses für die geplante dritte Start- und Landebahn in ihrer Ausbauplanung bestätigt. Fünf Ortstermine mit 41 Verhandlungstagen und einer sehr intensiven Prüfung des rund 2.800 Seiten umfassenden Planfeststellungsbeschlusses der Regierung von Oberbayern waren vorausgegangen. 16 Klagen gegen die behördliche Genehmigung des Projektes wurden nun vom Gericht abgewiesen.
Die auf deutschen Flughäfen empfangene oder versandte Luftfrachtmenge nahm 2013 um 0,4 Prozent auf 4,3 Millionen Tonnen zu.
Wie aus den Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht, erhöhten sich die Einladungen dabei um 0,1 Prozent auf 2,3 Millionen Tonnen, die Ausladungen stiegen um 0,4 Prozent auf 2,0 Millionen Tonnen.
Damit kam es 2013 zu einer leichten Erholung: 2012 waren die Einladungen gegenüber dem Vorjahr noch um 1,7 Prozent und die Ausladungen um 2,8 Prozent gesunken. Leichte Zuwächse des Passagierverkehrs 2013 waren kürzlich bekannt gemacht worden.
Das Bayerische Verwaltungsgericht hat die Rechtmäßigkeit des Planfeststellungsbeschlusses für die geplante dritte Start- und Landebahn bestätigt. Nach Auffassung der Richter entspricht der Planfeststellungsbeschluss der Regierung von Oberbayern den geltenden fachlichen und rechtlichen Anforderungen und ist demzufolge rechtmäßig. Luftverkehrswirtschaft ist erleichtert.
Die deutsche Luftverkehrswirtschaft ist erleichtert, dass durch das heutige Urteil zur dritten Startbahn am Münchner Flughafen die Entwicklungschancen für die Luftfahrt nicht versperrt wurden.
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) wird in vier betroffenen Gemeinden rund um den Flughafen Zürich Unterlagen zur neu berechneten Fluglärmbelastung veröffentlichen. Diese sind noch Bestandteil des vorläufigen Betriebsreglementes des Flughafens Zürich. In seinem Entscheid vom März 2005 über das sogenannte vorläufige Betriebsreglement (vBR) hatte das BAZL die zulässigen Lärmimmissionen des Flughafens festgelegt. Aufgrund von Beschwerden ordnete das Bundesgericht im Dezember 2010 Änderungen am genehmigten Betriebsreglement an.
Norwegian Air International (NAI) plant die Aufnahme von Streckenverbindungen zwischen Europa, Thailand und den USA. Durch die Betriebsgenehmigung (AOC) der irischen Luftfahrtbehörde IAA wird laut Vereinigung Cockpit (VC) ein schädlicher Präzedenzfall geschaffen, denn er ermögliche es Luftfahrtunternehmen die niedrigsten Standards verschiedener Länder zu kombinieren.
Die Streitkräfte der Türkei erhalten Verstärkung durch die Lieferung des ersten Flugzeugs aus dem Programm Peace Eagle Airborne Early Warning and Control (EAW&C) von Boeing. Die Turkish Air Force (TAF) erhält damit eine moderne luftgestützte Überwachungs- und Einsatzleitungkapazität, mit der gleichzeitig Ziele zu Wasser und zu Luft verfolgt werden können.
Der Flugbetrieb am Düsseldorfer Airport lief heute trotz des kurzfristig anberaumten Warnstreiks der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di bei einem Bodendienstleister ohne größere Beeinträchtigungen. Durch die gemeinsam ergriffenen Maßnahmen der Abfertigungsunternehmen vor Ort, der Fluggesellschaften sowie des Flughafens konnten die abfliegenden und ankommenden Maschinen weitestgehend störungsfrei abgefertigt werden.
Heute erhielt Lufthansa ihren ersten Airbus A320, der mit Wirbelgeneratoren ausgerüstet ist. Das werksneue Flugzeug mit der Registrierung D-AIUB vom Hersteller Airbus landete planmäßig um 16:20 Uhr am Flughafen Frankfurt. Von hier aus wird es künftig Kurz- und Mittelstreckenziele in Deutschland und Europa bedienen.