Das Erntejahr 2014 nähert sich dem Ende und in ganz Deutschland zeichnen sich für Weizen, Mais & Co. insgesamt gute Erträge ab. Standortabhängig zeigen sich jedoch extreme Unterschiede. Für optimalen Anbau ist es daher wichtig, den Zustand des Bodens und der Pflanze regelmäßig und flächendeckend erfassen können. Am besten mit Radar.
Das Rosetta-Landegerät Philae wird also Landeplatz J ansteuern, eine faszinierende Region auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko, die ein einzigartiges wissenschaftliches Potenzial bietet und dabei für das Landegerät im Vergleich zu den anderen möglichen Aufsetzstellen mit einem minimalen Risiko verbunden ist.
Nach 100 Tagen im All ist der Schwebezustand für ESA-Astronaut Alexander Gerst schon Normalität geworden. Allerdings: In der Welt der Schwerelosigkeit laufen selbst einfache Experimente anders ab als auf der Erde. "Flying Classroom" nennt sich dabei eine Experiment-Reihe, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Team mit der ESA entwickelt hat.
Blasenfrei Treibstoff zapfen: Das ist kein Problem an der Tankstelle um die Ecke – sehr wohl aber im Weltraum, wo die Schwerkraft fehlt. Heute ging die vierte und letzte Experimentserie des Strömungsexperimentes Capillary Channel Flow (CCF) auf der Internationalen Raumstation ISS zu Ende, die am 05. August 2014 begonnen hatte.
Vier Monate lang hat Lucie Poulet vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf dem Mars gelebt, hat im Raumanzug den Roten Planeten erkundet und im Inneren der kuppelförmigen Marsstation Gemüse gezüchtet. Allerdings: Dabei entfernte sie sich keinen Zentimeter von ihrem Heimatplaneten Erde, denn das Habitat steht auf Hawaii am nördlichen Hang des Mauna Loa.
Er ist einer der größten Vulkane Europas, befindet sich unter dem größten Gletscher Europas und ist seit Mitte August 2014 wieder aktiv – der Bardarbunga auf Island. DLR-Wissenschaftler haben ihn und das dazugehörige Vulkansystem, ein gewaltiges Netz aus unterirdischen Magmakanälen, Schloten und Kratern, schon seit einigen Jahren genau im Blick.
NASA ruft Menschen aus aller Welt dazu auf, Kurznachrichten und Bilder über Soziale Netzwerke einzureichen, um sie in einer Zeitkapsel eines Raumfahrzeuges zum Asteroiden zu schicken. Die Mission soll 2016 starten und drei Jahre später am Asteroiden Bennu ankommen, dort eine Probe nehmen, um diese 2023 wieder zur Erde zu bringen.
Der erste Blick von Satellit AISat auf die russische Kamtschatka-Halbinsel und die Bering-See, und der Empfänger zeichnete innerhalb von acht Minuten AIS-Signale (Automatic Identification System) von 45 Schiffen auf. Zu diesem Zeitpunkt war allerdings erst nur eine herkömmliche Antenne an Bord des Satelliten im Einsatz. Doch mit der Spezialantenne wurden es bald viel mehr.
Kometen sind Zeitkapseln, die primitives Material aus dem Zeitalter der Entstehung der Sonne und der Planeten enthalten. Mit der Untersuchung von Gas, Staub, Aufbau des Kerns und anderem organischem Material des Kometen aus der Ferne und an dessen Oberfläche dürfte die Rosetta-Mission nicht nur der Schlüssel zur Enthüllung der Entstehung und Entwicklung unseres Sonnensystems Geschichte sein, sondern auch Fragen zum Ursprung des Wassers und vielleicht gar des Lebens auf der Erde beantworten. Am 15. September will die ESA den bevorzugten Landeplatz auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko ein, auf dem das Rosetta-Landegerät Philae im November die erste Kometenlandung der Geschichte in Angriff nehmen wird.
Noch nie musste ein Missionsteam einen Landeplatz auf einem Kometen auswählen – Lander Philae wird das erste Gerät überhaupt sein, das auf einem Kometen aufsetzt und vor Ort Messungen durchführt. Und Zielkomet Churyumov-Gerasimenko, zu dem die ESA-Raumsonde Rosetta vor zehn Jahren mit Philae an Bord aufgebrochen ist, macht es mit seiner besonderen Beschaffenheit dem Landerteam unter Leitung des DLR nicht einfach.
Am 22. August startete um 09:27 Ortszeit in Französisch Guyana die Rakete vom Typ Sojuz ST mit den ersten Galileo FOC-Satelliten an Bord. Der Start und die erste Phase der Mission verliefen planmäßig, und führten zum Freisetzen der Satelliten zum korrekten Zeitpunkt bis zum Empfang der ersten Signale. Erst nach einer gewissen Zeit nach der Trennung der Satelliten zeigten die laufenden Daten, welche von den Telemetrie-Stationen der European Space Agency (ESA) und der französischen Raumfahrtbehörde CNES kamen, dass sich die Satelliten nicht im erwarteten Orbit befanden.
Das Landegerät "Philae" der europäischen Rosetta-Mission soll am 11. November 2014 – gesteuert durch das Lander Control Center (LCC) des DLR in Köln – die erste Landung auf einem Kometen überhaupt durchführen. Doch der schroffe, ungewöhnlich geformte Komet macht es dem Lander und seinem Team nicht so einfach mit der Auswahl, wie eine 3D-Analyse des Kometen zeigt.
Der Start der beiden nächsten Satelliten für Europas Satellitennavigationssystem Galileo ist für den 21. August vorgesehen. Er wird die Errichtungsphase des Systems einläuten und den Weg für den Betrieb der ersten Dienste ebnen. Sie ergänzen die im Oktober 2011 und Oktober 2012 jeweils paarweise gestarteten und bereits erfolgreich im All erprobten Galileo-Satelliten, deren Viererflotte – das für eine Positionsbestimmung erforderliche Minimum – bereits zur Demonstration und Validierung des Weltraum- und Bodensegments des Systems gedient hat.