Sentinel-1A, der erste Umweltsatellit des europäischen Copernicus-Programms, ist startbereit. Am 03. April 2014, 23:02 Uhr mitteleuropäischer Zeit soll der Radarsatellit mit einer Sojus-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch Guyana aus zu seiner Mission starten. Maßgeblich an der Entwicklung und am Bau des Satelliten mitgewirkt hat Raumfahrtzulieferer Ruag Space.
Die europäische Trägerrakete Ariane 5 ist vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana zum 59. Mal in Folge erfolgreich ins All gestartet. Die Nutzlastkapazität der Trägerrakete betrug für den Flug VA217 9.468 kg in den geostationären Transferorbit, davon 8.662 kg für die beiden transportierten Satelliten. Das Raumfahrtunternehmen Airbus Defence and Space, das als Hauptauftragnehmer die Rakete baut, verantwortete auch einen der beiden Satelliten: den für den europäischen Betreiber SES entwickelten und gebauten Satelliten ASTRA 5B.
Airbus Defence and Space bereitet den Start von ASTRA 5B vor. Der Satellit soll am 21. März an Bord einer Ariane-5-Trägerrakete starten und anschließend im geostationären Orbit in einer Höhe von 36.000 km Kilometern positioniert werden. ASTRA 5B ist der erste von sechs Telekommunikationssatelliten, die 2014 starten sollen.
Airbus Defence and Space hat mit den ersten Arbeiten an der Faserwicklung eines Antriebsgehäuses für die zukünftige europäische Trägerrakete Ariane 6 begonnen. Den Entwicklungsauftrag hatte die ESA bereits vor einem Jahr erteilt, im Februar kam ein Folgeauftrag über 60 Mio. Euro hinzu. Das erste Exemplar, dessen Größe dem künftigen Booster der Ariane 6 entspricht, wird das größte je in Europa gefertigte Antriebsgehäuse aus Kohlefaser sein.
Der französische ESA-Astronaut Thomas Pesquet wurde offiziell für eine Langzeitmission auf der Internationalen Raumstation, ISS, ausgewählt. Mit der Ernennung sind nunmehr alle sechs der 2009 neu aufgenommenen ESA-Astronauten in einem Ausbildungszeitraum von maximal sieben Jahren einer Mission zur ISS zugeteilt worden.
Airbus Defence and Space hat den Electromagnetic Levitator (EML) gebaut. Der EML ist ein tiegelfreier Schmelzofen für die Materialforschung im europäischen Weltraumlabor Columbus. Die Anlage soll Erkenntnisse über Hightech-Legierungen und -Halbleitermaterialien und deren Eigenschaften im geschmolzenen Zustand liefern.
In einer genau ausbalancierten günstigen Entfernung von seinem Stern, mit Wasser auf der Oberfläche, so sollte der Planet sein, den die Wissenschaftler der PLATO-Mission außerhalb unseres Sonnensystems entdecken wollen. Unter der Leitung des DLR wird ein internationales Konsortium sich auf die Suche nach dieser zweiten Erde machen.
Airbus Defence and Space hat von der Europäischen Weltraumorganisation ESA einen Auftrag mit einem Wert von 60 Millionen Euro für die Ariane 6 erhalten. Demnach soll das Unternehmen die Entwicklungs- und Machbarkeitsstudien für die neue europäische Trägerrakete im Jahr 2014 fortsetzen.
Zum 58. Mal in Folge ist eine Ariane 5 vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana erfolgreich ins All gestartet und hat damit erneut die außerordentliche Zuverlässigkeit der europäischen Trägerrakete unter Beweis gestellt. Die Ariane 5 wird von Airbus Defence and Space, dem weltweit zweitgrößten Raumfahrtunternehmen, entwickelt und gebaut.
Im Januar 2014 blickt die Raumfahrtwelt nach Darmstadt und lauscht auf Signale der von Airbus Defence and Space (vormals Astrium) für die Europäische Weltraumorganisation ESA entwickelten und gebauten Kometensonde Rosetta. Nach rund 2,5 Jahren Winterschlaf (exakt 957 Tage) ohne Kontakt mit Rosetta, ist die Sonde in die "finale" Missionsphase eingetreten. Doch vorher stellte die Sonde mit ihrer speziellen Flugbahn und Mission die Ingenieure und Weltraumtechniker vor besondere Herausforderungen.