Das Bundeskabinett beschloss strengere Regeln für den Betrieb privater Drohnen. Die Vereinigung Cockpit (VC) begrüßt die Neuregelung; viele Forderungen der VC-Experten werden darin berücksichtigt. Der Entwurf von Bundesverkehrsminister Dobrindt sieht verschiedene Beschränkungen für die Nutzung privater Drohnen vor. So dürfen sie künftig nur noch in Höhen von bis zu 100 Metern aufsteigen und über bestimmten Gebieten gar nicht betrieben werden, wie z. B. an Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften, über Menschenansammlungen oder in Wohngebieten.
Die luxemburgische Frachtfluggesellschaft Cargolux hat das GDP(Good Distribution Practise)-Erneuerungsaudit erfolgreich absolviert. Das GDP-Zertifikat bestätigt, dass das Managementsystem des Unternehmens die Anforderungen der EU-Richtlinie ‚Guidelines on Good Distribution Practise of Medicinal Products for Human Use‘ sowie die WHO-Leitlinien erfüllt. Darüber hinaus erkennt die GDP-Zertifizierung Cargolux‘ Betrieb einer spezialisierten Frachterflotte vom Typ Boeing 747 mit vier unabhängigen Temperaturzonen sowie das qualifizierte Team von Kühlketten-Experten, die erfahren in einem temperaturgeführten, kontrollierten Handling mit medizinischen Gütern sind, an.
Die DFS hat zum 01. Januar 2017 die Gebührensätze für Starts, Landungen und Flugstrecken reduziert. Für An- und Abfluggebühren an den 16 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland müssen Fluggesellschaften nun insgesamt 18 Prozent weniger für Flugsicherungsdienstleistungen zahlen, im Streckenbereich liegt die Gebührensenkung bei rund 16 Prozent. Aufgrund der reduzierten Gebührensätze zahlt eine Fluggesellschaft damit beispielsweise für einen Flug mit einem Airbus A320 von Hamburg nach München nun noch 641,05 Euro (Vorjahr: 768,22 Euro). Umgerechnet sind das etwa 3,82 Euro (2016: 4,60 Euro) pro Passagier für einen sicheren Flug durch Deutschland.
Nur einige Wochen, nachdem Embraer die Zulassung der Jets E170 und E175 in Russland erhalten hat, bekommt der Flugzeughersteller nun von der russischen Fluggesellschaft S7 Airlines den ersten Kunden aus dem Land. Über GE Capital Aviation Services (GECAS) sollen 17 Flugzeuge der E170 geleast werden.
Im Sommerflugplan 2017 stockt Austrian Airlines ihr Flugangebot in Europa auf: Insgesamt bietet die Airline ab 26. März 2017 mehr Flüge nach Hamburg, Mailand, Paris, Stockholm und Zürich an. So geht es zukünftig bis zu sieben Mal statt bisher vier Mal pro Tag nach Zürich. Paris, Stockholm und Hamburg werden künftig bis zu vier Mal täglich – statt bisher drei Mal pro Tag – direkt aus Wien angeflogen. Nach Mailand geht es ab dem Sommerflugplan bis zu sechs Mal statt bisher vier Mal pro Tag. Im Zuge dessen werden die Abflugzeiten nach Mailand angepasst, um das Angebot zukünftig besser über den Tag zu verteilen.
Piloten von Billig- und Frachtfluggesellschaften beurteilen ihre Unternehmen in Bezug auf die dort herrschende Sicherheitskultur wesentlich schlechter, als ihre Kollegen bei Netz-Carriern. Dies ist eines der Ergebnisse der größten unabhängigen Studie unter Piloten in Europa, die von der London School of Economics and Politics (LSE) und EUROCONTROL im Rahmen des Horizon 2020 (Future Sky Safety Program) der Europäischen Kommission durchgeführt wurde. Für die Studie wurden insgesamt 7.239 europäische Piloten befragt. Die Forscher hatten zuvor elf Messgrößen für die Sicherheitskultur in Luftfahrtkonzernen definiert.
Am vergangenen Freitag, 16. Dezember 2016, kamen Vertreter der Etihad Airways Partner Pilots (EAPP) zu ihrer sechsten Versammlung zusammen. Diese fand in Rom statt, ausgerichtet durch den italienischen Pilotenverband ANPAC. Wie in der Vergangenheit nutzten die Teilnehmer das Treffen, um sich über die Entwicklungen bei den zahlreichen Airlines der Etihad "Equity Alliance" auf den neuesten Stand zu bringen. Die andauernde Konsolidierung im europäischen Markt und ihre Auswirkungen auf europäische Netzwerk- und Ferienfluggesellschaften unterliegen stetigem Wandel, mit Auswirkungen auf alle Beteiligten in der Luftverkehrswirtschaft.
Die Sicherheitsprozesse des Flughafens Lugano erfüllen die Anforderungen der European Aviation Safety Agency (EASA). Das Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat der Betreibergesellschaft Lugano Airport SA das entsprechende Zertifikat erteilt. Der Flughafen Lugano ist nach Genf der zweite Flughafen der Schweiz, welcher ein EASA-Zertifikat erhält. Die EASA hat von der EU-Kommission den Auftrag erhalten, für einheitliche und verbindliche Vorgaben in Sachen Sicherheit in der europäischen Luftfahrt zu sorgen und hat zu diesem Zweck in der EU-Verordnung Nr. 139/2014 die Vorgaben für Organisation, Betrieb und Infrastruktur von Flugplätzen im Geltungsbereich der EASA festgelegt.
Die Sicherheitsprozesse des Flughafens Genf erfüllen die Anforderungen der European Aviation Safety Agency (EASA). Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat der Betreibergesellschaft Aéroport International de Genève (AIG) das entsprechende Zertifikat erteilt. Die EASA hat von der EU-Kommission den Auftrag erhalten, für einheitliche und verbindliche Vorgaben in Sachen Sicherheit in der europäischen Luftfahrt zu sorgen und hat zu diesem Zweck in der EU-Verordnung Nr. 139/2014 die Vorgaben für Organisation, Betrieb und Infrastruktur von Flugplätzen im Geltungsbereich der EASA festgelegt.
Premiere in München für das brandneue Modell der C-Series des kanadischen Flugzeugherstellers Bombardier: Anfang Dezember erhielt die Fluggesellschaft airBaltic aus Lettland als erster weltweiter Betreiber die größere CS300 mit 125 Sitzplätzen.