20. Januar 2014, Montagmorgen, 11:00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit – für die Rosetta-Sonde der ESA heißt es jetzt: Aufwachen! Fast zweieinhalb Jahre lang flog die europäische Sonde mit dem Kometen-Lander Philae an Bord "schlafend" auf ihr Ziel zu, den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko. Als erster Schritt klingelt nun der Wecker für Rosetta und ihre Instrumente.
Am 20. Januar 2014 wird die ESA-Kometensonde Rosetta nach 957-tägigem Winterschlafmodus wieder reaktiviert. Seit ihrem Start von Europas Raumflughafen Kourou am 02. März 2004 hat Rosetta mittlerweile in der Nähe der Jupiter-Umlaufbahn eine Entfernung von etwa 800 Mio. km von der Sonne erreicht und ist auf ihrer Reise dreimal an der Erde, einmal am Mars und zweimal an Asteroiden vorbeigeflogen.
Orbital Sciences hat die erste Cygnus-Raumkapsel zur Versorgung der internationalen Raumstation ISS gestartet. Das im Rahmen eines Vertrages mit der NASA zur Versorgung der ISS entworfene Modul ist das erste von acht, das jetzt mit einer Antares-Rakete ins All geschossen wurde. Cygnus wird etwa 1.260 kg Frachtgut zur ISS bringen. Das Andockmanöver ist für die Nacht von Samstag auf Sonntag geplant.
Am 19. Dezember soll die ESA-Mission Gaia vom Europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Südamerika aus ihre Reise in den Weltraum antreten. Ihre Aufgabe besteht in der Erstellung einer 3D-Karte unserer Milchstrasse in bisher noch nicht erreichter Genauigkeit und Auflösung. Ruag Space aus der Schweiz liefert High-Tech dazu, die die europäische Wissenschaftsmission möglich zu macht.
Bei Astrium wurden die Startvorbereitungen für Gaia in Kourou, Französisch-Guayana, abgeschlossen. Europas modernstes Weltraumteleskop soll von dort am 19. Dezember an Bord einer Sojus-Trägerrakete gestartet werden. Gaia wurde von Astrium für die Weltraumorganisation ESA entwickelt und gebaut und soll eine hochpräzise 3D-Karte unserer Galaxie, der Milchstraße, anfertigen und bisher unbekannte Objekte aufspüren.
Cape Canaveral Air Force Station, Florida. Space Exploration Technologies (SpaceX), das private Raumfahrtunternehmen von Elon Musk, hat gestern Abend die erste Mission zum Transport eines Satelliten in einen geostationären Orbit vollendet. Die Falcon 9-Rakete brachte den Satelliten SES-8 in seinen 295 mal 80.000 km Zielorbit. Bei dem Bilderbuchstart wurden alle Missionsziele hunderprozentig erfüllt, so das Unternehmen.
Am 20. Januar wird die Raumsonde Rosetta, der Kometenjäger der ESA, ihren 957-tägigen Winterschlaf in den Tiefen des Weltraums automatisch beenden und ihre vor knapp zehn Jahren begonnene Reise, zur Beobachtung eines Kometen auf dem Weg zur Sonne, in aktiviertem Zustand fortsetzen.
Am 28. November 1983 flog der deutsche Astronaut Ulf Merbold mit dem Space Shuttle Columbia in den Erdorbit. Mit an Bord: Das europäische Forschungsmodul Spacelab, in dem Merbold als Nutzlast-Spezialist 72 Experimente durchführte. Eine Erfahrung fürs Leben, denn Merbold arbeitete anschließend bei der D1-Mission mit, flog 1992 mit der STS-42-Mission ins All und 1993 mit einer Sojus zur russischen Raumstation MIR.
Um 13:06 Uhr startete am Donnerstag das europäische Satellitentrio SWARM vom nordrussischen Weltraumbahnhof Plesetsk mit einer Rockot-Rakete ins All. Die Satellitenmission soll das Erdmagnetfeld mit höchster Genauigkeit vermessen und unsere Kenntnisse über die Vorgänge im Erdinneren sowie im erdnahen Weltraum erweitern.
Schwebende Wassertropfen, ein kanadischer Astronaut, der seine Version von David Bowies "Major Tom" singt, Weltraumspaziergänge durch die Schwerelosigkeit oder wunderschöne Ausblicke aus der Cupola auf die Erde – die Bilder, die von der Internationalen Raumstation ISS die Erde erreichen, sind immer ein Hingucker. Das sah vor 15 Jahren noch anders aus.
Am 22. November werden an der Spitze einer russischen Rockot-Rakete die drei Satelliten der neuen ESA Mission SWARM von Plesetsk aus in den Weltraum starten. Sie sollen genaueste Vermessungen des Erdmagnetfeldes durchführen und damit auch weitere Erkenntnisse über den Aufbau des Erdinneren ermöglichen.
Die Vorbereitungen für den Start der von Astrium gebauten Satellitenflotte Swarm vom russischen Weltraumbahnhof Plesetsk (ca. 800 km nordöstlich von Moskau) laufen auf Hochtouren. Die drei Satelliten werden auf die Raketenoberstufe montiert. Das Satellitentrio soll am 22. November 2013 mit nur einer einzigen Trägerrakete von Eurockot Launch Services gestartet werden.