Gaia, das modernste europäische Weltraumteleskop, hat nach abschließender Montage und Prüfung das Werk vom Hersteller Astrium in Toulouse verlassen. Es befindet sich nun auf dem Weg zum europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana, wo es für einen Start an Bord einer Sojus-Rakete vorbereitet wird.
Der Weltraumtourismus steht zwar noch anseinem Anfang, doch die ersten Tickets sind bereits verkauft. Die Passagiere werden dabei nicht nur trainierte und körperlich völlig gesunde Astronauten sein, sondern es werden auch Menschen mit sehr unterschiedlichen gesundheitlichen Verfassungen an den Start gehen. Wissenschaftler arbeiten deshalb in einer ersten Pilotstudie, welche Risiken für diese Touristen bestehen.
Die Bewegung von Eisschollen, unruhiger Wellengang, gefährliche Strömungen, Ölteppiche, die sich ausbreiten, oder auch die Position von Schiffen – aus dem All haben Satelliten den besten Blick auf die Ozeane, über das direkte Empfangen von Schiffssignalen oder die Erfassung per Radar. Die Forschungsarbeiten des Instituts für Methodik der Fernerkundung und des Instituts für Raumfahrtsysteme bündelt das DLR jetzt mit der Forschungsstelle Maritime Sicherheit in Bremen.
Zwölf Raumfahrtagenturen, darunter auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), haben am 20. August 2013 die zweite Version eines globalen Explorations-Fahrplans (Global Exploration Roadmap) veröffentlicht. Eine Expertengruppe, die "International Space Exploration Coordination Group" (ISECG), erarbeitet darin gemeinsame Ziele für künftige robotische und astronautische Missionen – nicht nur zum Mond.
Die europäische Trägerrakete Ariane 5 zum 56. Mal in Folge erfolgreich von Kourou, Französisch-Guayana, aus gestartet und hat damit ihre Zuverlässigkeit erneut unter Beweis gestellt. Sie wird von Astrium, Europas führendem Raumfahrttechnikunternehmen, entwickelt und gebaut. Insgesamt sind dabei jedoch 550 auch kleine und mittlere Unternehmen beteiligt. Bei diesem Start war Astrium auch Hauptauftragnehmer für den weltweit modernsten kommerziellen Telekommunikationssatelliten.
SOFIA, das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der NASA gemeinsam betriebene "Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie", fliegt erstmals in der südlichen Hemisphäre: Ziel der dreiwöchigen Stationierung am Flughafen Christchurch in Neuseeland ist die Untersuchung von Himmelskörpern, die nahezu ausschließlich von Flugrouten südlich des Äquators zu beobachten sind.
Alphasat, der weltweit modernste kommerzielle Kommunikationssatellit, der je gebaut wurde, ist bereit für den planmäßigen Start am 25. Juli an Bord einer Ariane 5-Rakete. Alphasat befördert zudem eine neue Generation einer modernen mobilen Kommunikations-Nutzlast im L-Band sowie vier technologische Demonstrationssysteme für die ESA.
An Bord der Internationalen Raumstation (ISS) als einzigartiger globaler Forschungseinrichtung werden im Rahmen der ISS-Partnerschaft in beispiellosem Umfang Forschungsvorhaben durchgeführt, die häufig von großem Nutzen für die Gesellschaft sind. Die bei der ISS zusammenarbeitenden Raumfahrtagenturen haben nun eine Erklärung über den Nutzen der Raumstation bei Naturkatastrophen auf der Erde abgegeben.
Fast vier Minuten Schwerelosigkeit herrschten in der Höhenforschungsrakete Mapheus-4, die am 15. Juli 2013 um 07:53 Uhr vom schwedischen Raketenstartplatz Esrange startete. An Bord: zwei materialphysikalische Experimente des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Noch während des Flugs zeichnete dabei erstmals unter Weltraumbedingungen eine Röntgenröhre die Diffusion von Aluminium und Nickel auf.
Im November 2012 genehmigten die für Raumfahrt zuständigen Minister der ESA-Mitgliedstaaten auf ihrer Tagung in Neapel die Einleitung von Vorbereitungstätigkeiten für Europas Raumfahrzeugträger der nächsten Generation – die Ariane-6. Mit dieser Rakete soll der eigenständige Zugang Europas zum Weltraum aufrechterhalten, die Einsatzkosten minimiert und die Notwendigkeit weiterer Unterstützung für den Einsatz in Zukunft ausgeschlossen werden.
Alphasat, der modernste jemals gebaute kommerzielle Kommunikationssatellit, hat heute das Astrium-Werk in Toulouse verlassen, nachdem seine endgültige Integrations- und Testkampagne abgeschlossen ist. Er ist jetzt auf dem Weg nach Kourou in Französisch-Guayana und wird dort auf seinen geplanten Start Ende Juli an Bord einer Ariane 5 vorbereitet.
Das auf den Namen "Albert Einstein" getaufte vierte Automatische Transferfahrzeug (ATV) der ESA hat nach einem reibungslosen Anflugmanöver am 15. Juni um 16:07 Uhr MESZ an der Internationalen Raumstation (ISS) angedockt und ist nun mit der Station verbunden.